Ohne Plastik in die Schule? Geht das?

Zu meiner Schulzeit verzichtete man im Teenageralter auf den Schulranzen, man nahm eine vermeindlich coole PLASTIKTÜTE! Heiß begehrt waren Plastiktüten von Modemarken, in die wurden Bücher und Hefte verstaut, dann wickelte man die Plastiktüte ganz stramm um den Inhalt und klemmte sich die Plastiktüte unter den Arm.

Heute bekommt die Schule eine neue Dimension, wenn man auf Plastik verzichten möchte. Hefte und Bücher sind dabei erst einmal weniger das Problem – die sind ja nach wie vor aus Papier. Vielmehr das Drumherum erfordert etwas Kreativität, denn auf dem Einkaufszettel der Schule stehen dann verschieden farbige Hefthüllen, Schnellhefter, Buchumschläge, Füller und Patronen, Filzstifte, Geodreieck, Lineal u.v.m. Und  es geht ja weiter mit den Einwegflaschen, Capri-Sonnen und Brottüten aus Kunststoff, die viele Kinder Tag für Tag dabeihaben.

ALTERNATIVEN

Wir haben für Sie Alternativen zum Plastik gesammelt:

+ Umschläge von Minouki aus 250 g schwerem Recyclingkarton, ausgezeichnet mit dem Öko-Siegel „Blauer Engel“ sind wirklich sehr schön.

+ Einen Schulfüller aus Holz und weitere Schreibgeräte gibt es bei Zero Waste oder auch Tante Olga genannt die versucht ein Leben ohne Müll und Verschwendung zu führen.

+ Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass wieder befüllbare Trinkflaschen besser sind als Einweg-Flaschen. Doch: Auch diese sind meist aus Plastik und können bedenkliche Stoffe enthalten. Wir empfehlen deshalb vor allem Trinkflaschen aus Glas oder Edelstahl.

+ Und wenn es damals schon so coole und nachhaltige Schultaschen gegeben hätte, dann wäre sicherlich so manche Plastiktüte von mir nicht bis zur Schulbank vorgedrungen 😉