Fensterfalzlüfter – wir vergeben ein „Mangelhaft“

Es klingt verlockend: Fensterfalzlüfter sind kostengünstig, einfach zu montieren und problemlos zu reinigen. Ohne spezielle Filtersysteme oder Stromzuleitungen sorgen die simplen mechanischen Lüftungsschlitze im Fensterrahmen nutzerunabhängig für frische Luft im Haus und beugen Schimmel vor.
Für die Fensterfalzlüftung wird ein Teil der Dichtung durch einfache Belüftungsspalte im Fensterrahmen ersetzt. Die Außenluft dringt durch die lamellenartigen Bauteile unten in den Falzraum des Fensters ein, und steigt nach oben, bevor sie zwischen Rahmen und Flügel oben in den Raum eintritt. Damit ist die per DIN 1946-6 geforderte nutzerunabhängige Belüftung für den Feuchteschutz bei Abwesenheit des Nutzers gegeben. Doch vor dem Einbau sollten folgende Aspekte in Betracht gezogen werden.

1. Nur selten herrschen Idealbedingungen

Damit die Fensterfalzlüftung einwandfrei funktioniert, muss ein Luftstrom zwischen parallel zueinander liegenden Gebäudefronten gewährleistet sein. Bei Häusern mit Fenstern auf nur einer Seite oder Gebäuden mit abgeschlossenen Innenhöfen, wie das bei vielen Apartmentkomplexen der Fall ist, stellt das auf einen kontinuierlichen Luftaustausch angewiesene Prinzip keine Option dar.

2. Die Energiebilanz verschlechtert sich

Bei Neubau- und Sanierungsprojekten spielt die energetische Optimierung eine große Rolle. Moderne, dreifach verglaste Fenster sowie gedämmte Fassaden sollen die Wärme im Gebäude halten. Das einfache Prinzip mit den Öffnungen im Fensterrahmen steht dem entgegen, da es keine Wärmerückgewinnung ermöglicht. Vor allem im Winter kann es dazu führen, dass die Räume kontinuierlich gekühlt werden.

3. Ventile sind nicht individuell einstellbar

Bei starkem Wind verkleinern sich die Ventile der Fensterfalzlüfter, um Zug zu vermeiden und Regenwasser auszuschließen. Dennoch verschließen sich die Schlitze nie komplett, sodass es zu Zugluft kommen kann. Objekte, bei denen der Schutz vor Staub und Pollen relevant ist, sollten durch Fensterfalzlüftungen nicht bewusst undicht gemacht werden. Streng genommen widersprechen die Öffnungen auch Empfehlungen der Polizei gegen Einbruch und das Eindringen von Giftstoffen, z. B. bei Großbränden oder Chemie-Unfällen.

4. Feuchteschutz reicht für bewohnte Gebäude nicht aus

Anbieter von Fensterfalzlüfter gewährleisten mit ihrer Technik in der Regel eine Lüftung zum Feuchteschutz. Weniger bekannt ist, dass diese laut DIN 1946-6 lediglich den Bautenschutz bei Abwesenheit der Nutzer sicherstellt. Ist der erforderliche Luftwechsel in bewohnten Gebäuden nicht gegeben und es entstehen dadurch Schäden am Gebäude, ergibt sich für den Planer ein beträchtliches Haftungsrisiko. Auf einer Fläche von 70 Quadratmetern muss der Luftvolumenaustausch dafür ca. 30 Kubikmeter pro Stunde betragen. Für bewohnte Gebäude mit normaler Nutzung empfiehlt die Norm hingegen mindestens die sogenannte Nennlüftung von 95 Kubikmetern pro Stunde.

Dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist DIE Alternative

Die Erreichung des notwendigen Luftaustauschs hängt von zahlreichen Faktoren ab, die bei der Erstellung eines Lüftungskonzepts zu berücksichtigen sind. Neben Dämmstandard, Wohnfläche und Bewohnerzahl spielen beispielsweise die Lage und die natürlichen Luftbewegungen eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung für ein geeignetes Lüftungssystem.

Als moderne Alternative zur Belüftung über die Fensterfalz hat sich die dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung etabliert, bei der die Frischluft durch gezielt angeordnete Lüftungsgeräte in den Außenwänden durch den Wohnraum geleitet wird. Diese ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber deutlich effizienter und spart somit Energiekosten.

Fensterfalzlüftung Dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
Schimmel-Prävention +
(unter Optimalbedingungen)
+++
Wärmerückgewinnung +++
Individuelle Einstellmöglichkeiten +++
Frostschutz +++
Schallschutz +++
Anschaffungskosten +++ +
Montage +++ ++

optimal +++
sehr gut ++
gut +
nicht gegeben

Der Eulenflug und der Lüfter

Normalerweise erzeugt die Flügelvorderkante bei Vögeln ein Luftgeräusch. Dies sind Luftverwirbelungen die als Schall hörbar werden. Bei der Eule ist das anders. Ihre Flügelvorderkante ist wie ein fein gezahnter Kamm aus steifen Federn. Durch diesen Kamm werden die Luftverwirbelungen und somit auch das Fluggeräusch drastisch reduziert.

Der neue XENION-Lüfter hat sich genau diese Eigenschaft zu Nutze gemacht und durch die gezahnte Flügelvorderkante der Ventilatorblätter ist er der leiseste Lüfter seiner Klasse. Mit seinen unschlagbaren 13dB ist eine dezentrale Lüftung nicht mehr zu hören. Den Unterschied erkennen Sie ganz eindeutig auf unseren Vorher/Nacher-Fotos…

Unser Sonderrabatt Herbst 2018:

+  5% Sonderrabatt für alle Komplettsets der Produkte von inVENTer bis zum 31. Oktober 2018.

+ 3% Sonderrabatt für alle Fertigstellungssets der Produkte von inVENTer bis zum 31. Oktober 2018.

*Befristet für alle Bestellungen, die ab dem 01.10.2018, mit dem Hinweis „Sonderrabatt Herbst 2018“ eingehen und bis spätestens 31.10.2018 bezahlt und abgenommen werden.

60.000 Euro KfW Zuschuss Pöntermühle 3

Der Firmensitz der Bauen+Energie wird erweitert. In der traumhaften Waldlage zwischen Maria Laach und Andernach am Rhein steht eine alte Mühle. Auf diesem Areal wird ein Objekt zum KfW Effizienzgebäude 55 um- und ausgebaut. Der höchste Standard im Sanierungsprogramm wurden für 2 Wohneinheiten mit 30% Förderung bewilligt: Das bedeutet eine Fördersumme von 60.000 Euro !

“Man solle Anteil nehmen an der Freude, der Schönheit, der Farbigkeit des Lebens.” 

Dieser Satz von Oscar Wilde hat uns bei dem Umbau des neuen Showrooms inspiriert. Nur eine Glasscheibe wird die ursprüngliche Natur vom Arbeitsplatz trennen.  Von hier lässt es sich wunderbar arbeiten, denken, planen und bauen.

Ab Herbst 2018 wird in der Region NORD dies unser Bemusterungs- und Besprechungsraum auf der Pöntermühle 3 sein. Die Region Mitte wird weiterhin in unseren großen Büro- und Ausstellungsräumen in Wiesbaden beheimatet bleiben.

Selbstverständlich werden in diesem Bauprojekt regenerative Markenprodukte unserer Partnerunternehmen verbaut.

+ Dezentrale Wohnraumlüftung von inVENTer
+ PV Anlage mit Batteriespeicher von SOLARWATT 
+ ALU Haustüren von ADORO

Freuen Sie sich schon jetzt mit uns auf den Tag der offenen Tür im Herbst inmitten Bachläufen, Wiesen und Wäldern!

Klimaschutzplakette für Balduinstein gewonnen!

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz hat eines unserer Bauprojekte mit einer GRÜNEN HAUSNUMMER ausgezeichnet! Bauen+Energie hat die Komplettsanierung der Gaststätte in ein Wohnhaus mit Einliegerwohnung übernommen.

In dem Wettbewerb gab es drei Hauptpreise, die Projekte in den „klassischen Wohngebieten“ auszeichnen. Zusätzlich gab es für das Bauprojekt in Balduinstein einen Sonderpreis. Das Bauprojekt erhielt den Sonderpreis, da es nicht nur energetisch, technisch und architektonisch vorbildlich ist, sondern auch weil das Engagement solch eine Maßnahme in Angriff zu nehmen honoriert wurde.

Bald wird diese Klimaschutzplakette H.ausgezeichnet das Bauprojekt in Balduinstein schmücken, denn alle Kriterien für eine grüne Hausnummer sind erfüllt.

Hier können Sie sich einen kleinen Überblick über unseren Bauprojekt verschaffen, unsere Referenzbroschüre als PDF.

 

Weiteres Projekt von Bauen+Energie

Sanierung eines Wohnhauses in Boppard zum Effizienzhaus 55

Ein mehrere Jahrhunderte altes Fachwerkhaus direkt an der mittelalterlichen Stadtmauer, gegenüber der frisch sanierten Burg in Boppard am Rhein, wird kernsaniert. B+E bringt es auf den energetisch besten förderfähigen Standard der KfW, einem Effizienzgebäude 55  (dies bedeutet der Primärenergiebedarf des sanierten Gebäudes liegt 45% unter dem eines aktuellen Neubaus).

+ Bauherr: Alexandra und Patrick Link
+ Energieberatung + Fördermittelantrag + Lüftungskonzept und energetische Baubegleitung nach KfW Programm 431: Joachim Schrader, Bauen+Energie
+ geplante Lüftungsanlage: inVENTer / IV Smart+ mit neuen Xenion Lüftern
+ geplante Solaranlage: SOLARWATT Glas/ Glas Module / Batteriespeicher
+ geplante Aluminium- Haustür: Adoro Ud-Wert 0,49

Infos zu den Produkten von inVENTer,  SOLARWATT und Adoro erhalten Sie über unser Büro in Wiesbaden:

Emser Straße 46
65195 Wiesbaden
Tel: 0611/56501998
E-Mail: info@bauen-energie.info

Umbau in Ockenheim

Umbau und Aufstockung eines vorhandenen Wohngebäudes

· Bauherr: Karin und Alexander Bauer
· Planung Bauleitung: Achim Colligs, Gecko Planung und Bauen
· Lüftungskonzept: Joachim Schrader, Bauen + Energie
· Verbaute Lüfter: 8 x IV Smart, 1x IV Twin, 1x AC 60 Regler MZ-one

“An dieser Stelle bedanken wir uns sehr herzlich für die sehr gute
Zusammenarbeit und das Gelingen unseres Umbaues. Wir freuen uns über
die weitere gute Zusammenarbeit.” 
Karin Müller-Bauer

533 Millionen Euro Förderung für Schulsanierung

Neue Zuschüsse für energetische Gebäudesanierung an hessischen Schulen

Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer teilte in Wiesbaden mit, das Bund und Land die hessischen Kommunen 2018 bei der Schulsanierung mit einem millionenschweren Fördertopf unterstützen.
Eva Goldbach von der Grünen-Landtagsfraktion fügte hinzu das das Fördergeld den Schulen an ganz verschiedenen Stellen zugute komme und lobte: “Neben nötigen Verbesserungen von der Schultoilette bis zur Mensa, vom Medienraum bis zum Pausenhof ist dabei ein Aspekt die energetische Gebäudesanierung.“

Da wir die Experten für energetische Gebäudesanierungsind kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Termin.
wadephul@inventer.de

inVENTer PAX im Studentenwohnheim, Gießen

Die Burschenschaft Adelphia hat sein Studentenwohnheim auf KFW Effizienzhausstandard 70 saniert.

· Bauherr: Gießener Burschenschaft Adelphia
· Planung und Bauleitung: PRG Gesellschaft für Planung und Projektierung GmbH, Peter Reinwald
· Energieberatung / KFW Mittelbearbeitung / Lüftungskonzept : Bauen+Energie, Joachim Schrader
· Bauzeit: 2016 bis 2017
· Sanierungsvolumen KFW: 900.000,00 € netto
· Verbaute Lüfter: inVENTer PAX