
Stand: 27. August 2018. Förderprogramme, Preise und gesetzliche Vorgaben ändern sich laufend — die Zahlen und Regeln in diesem Beitrag galten am Tag der Veröffentlichung. Den heutigen Stand der Förderung finden Sie im Einspar-Rechner und im Beitrag BEG-Reform 2026; für Ihr Gebäude rechnen wir es in der Energieberatung konkret durch.
Seit August 2018 können bei der KfW Fördergelder für einen Badumbau beantragt werden. Im Programm 455 „Altersgerecht Umbauen“ hat die KfW 75 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Bei einem Badumbau werden zum Beispiel ebenerdige Duschen, Raumzuschnittsänderungen oder Sanitärobjekte bezuschusst. Zu solch einem Antrag auf Förderung sind Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern berechtigt, ebenso Eigentümer von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften. Sind Sie Mieter einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses können Sie mit Zustimmung Ihres Vermieters natürlich auch diese Fördergelder erhalten.
+ 1. Raum: Auf genügend Bewegungsfreiraum zwischen den Sanitärobjekten achten. Dreh- und Schiebetüren werden bevorzugt.
+ 2. Boden: Ein fest verlegter Boden ist notwendig und eventuell muss er mit einer rutschhemmenden Beschichtung versehen werden.
+ 3. Waschtisch: Unterfahrbar, mit genügend Ablageflächen an den Seiten und ein Spiegel, dass man sich auch sitzend betrachten kann oder ein höhenverstellbarer Waschtisch.
+ 4. Armaturen: Leichgängige Einhebel-Armaturen oder berührungslose Armaturen bringen zusätzlichen Komfort und Hygiene. Ein integrierter Brauseschlauch zum Waschen der Haare am Waschbecken ist hilfreich.
+ 5. Dusche: Schwellenloser Einstieg in die Dusche ist ein Muss. Bodengleiche Duschen sind mittlerweile Standard im Neubau aber auch eine Nachrüstung im Bestand ist durch leise Bodenablaufpumpen möglich. Besonders wichtig ist bei Dusche und Wanne ein rutschhemmender Belag. Duschsitze und Haltegriffe nicht vergessen.
+ 6. Badewanne: Badewannenlift und Wannentritt für den Einstieg. Außerdem gibt es Sitz- und Duschbadewannen oder Wannen mit eingebauter Tür.
+ 7. WC: Ein Höhenverstellbares WC bevorzugen, wenn verschiedene Personen das Bad nutzen. Oder ein erhöht angebrachtes WC, da es das Umsetzen für Rollstuhlfahrer komfortabler macht und das Hinsetzen und Aufstehen erleichtert.
Oft ist ein Dusch-WC für die sanfte und natürliche Hygiene mit Wasser die perfekte Lösung.
+ 8. Halte- und Stützgriffe: Sinnvoll an Badewanne, Dusche, Waschtisch und WC.
+ 9. Licht: Blendfreie Beleuchtung und Nacht- bzw. sensorgesteuerte Bewegungslichter für die nächtliche Orientierung.
+ 10. Farben: Kontrastreiche Farben sind wichtig, sie erleichtern Menschen mit schlechterem Sehvermögen die Orientierung.
Wenn Sie also Ihr Bad sanieren und modernisieren wollen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gerne und übernehmen für Sie die Antragstellung.
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Welche Programme für Ihr Gebäude infrage kommen, welche Boni erreichbar sind und wer den Antrag stellt — der Stand der Förderung seit dem 21. Juli 2026 im Überblick.
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