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Energetische Sanierung der Pöntermühle

Werkgemeinschaft BAUEN+ENERGIE · 18. Juli 2020 · 2 Min. Lesezeit
Energetische Sanierung der Pöntermühle

Stand: 18. Juli 2020. Förderprogramme, Preise und gesetzliche Vorgaben ändern sich laufend — die Zahlen und Regeln in diesem Beitrag galten am Tag der Veröffentlichung. Den heutigen Stand der Förderung finden Sie im Einspar-Rechner und im Beitrag BEG-Reform 2026; für Ihr Gebäude rechnen wir es in der Energieberatung konkret durch.

In traumhafter Waldlage zwischen Maria Laach in der Vulkaneifel und Andernach am Rhein steht dieses altes Mühlenanwesen, hier sehen sie eins der Nebengebäude, die zur Pöntermühle gehören.

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Das Haupthaus die eigentliche Mühle wurde bereits 2009 mit KfW-Mitteln erfolgreich saniert, natürlich auch damals schon mit den Einbau von dezentraler Lüftung von inVENTer.

Dieses Nebengebäude, vier ehemalige Garagen, haben wir 2019 zum KfW Effizienzgebäude 40+ Gebäude um- und ausgebaut. Es ist zwar in der KfW Förderung nur ein KfW 55 Gebäude, aber nur weil bei der Sanierung kein besserer Standard gefördert wurde.

Folgende Maßnahmen wurden ausgeführt:

+ Dach und Fassade wurden mit 18 cm Holzweichfaserdämmung zusätzlich gedämmt.
+ Es wurden neue Fenster und Raffstore Lamellen zur Beschattung eingebaut.
+ Zwei Haustüren mit einem U-Wert von 0,49 von ADORO im Porsche Design kamen zur Ausführung.

Die Haustechnik besteht aus:

+ PV Anlage mit Batteriespeicher von Solarwatt
+ Dezentrale + Semizentrale Lüftungsanlage von inVENTer
+ Heizung und Kühlung mit Wärmepumpentechnik zur Kühlung wurden Unterflurkonvektoren von Kampmann eingesetzt
+ Verschiedene Smart Home Systeme zur Steuerung des Gebäudes kamen ebenfalls zum Einsatz

Der Primärenergiebedarf bei diesem Gebäude liegt nur bei 11,6 kwh/qm/a da aber auch hier die Produktion der PV Anlage insgesamt höher ist als der Bedarf an Strom für Heizung und Warmwasser sowie Lüftung ist es bilanziell Klimaneutral.

In Planung ist ein eigenes Wasserkraftwerk da die Pöntermühle an einem Bach gelegen ist und natürlich auch Wasserkraft schon historisch immer genutzt wurde, sowie der Ausbau der PV Elemente auf weitläufigem Areal, um die anderen Gebäude ebenso bilanziell Klimaneutral zu machen.

Da dies mein eigenes Objekt ist, kann ich schon einmal mitteilen, dass wir gerade planen ein weiteres Nebengebäude zu Bürogebäuden und Materiallagern auszubauen, dazu in kürze mehr in unseren Newslettern…

Ihr Joachim Schrader

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