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Sie nannten uns die „Generation Golf“

Werkgemeinschaft BAUEN+ENERGIE · 18. Juni 2020 · 2 Min. Lesezeit
Sie nannten uns die „Generation Golf“

Stand: 18. Juni 2020. Förderprogramme, Preise und gesetzliche Vorgaben ändern sich laufend — die Zahlen und Regeln in diesem Beitrag galten am Tag der Veröffentlichung. Den heutigen Stand der Förderung finden Sie im Einspar-Rechner und im Beitrag BEG-Reform 2026; für Ihr Gebäude rechnen wir es in der Energieberatung konkret durch.

In dem Buch von Illies entwirft er ein kritisches Bild seiner eigenen, zwischen 1965 und 1975 geborenen Generation. Er schreibt über Popkultur, Retro-Trends, Nostalgie und Infantilität und analysiert, wie aus den Teenagern der 1980er die Erwachsenen der 1990er werden.

Sein Fazit: Die Generation Golf möchte nicht mit den ökologischen Folgen des Wirtschaftsbooms kämpfen, sondern den Wohlstand, den ihre Elterngeneration erarbeitet hat, lediglich genießen. Sie verkörpere eine mehrheitlich unkritische, nur nach Konsum strebende „Ego-Gesellschaft“, agiere unpolitisch und sei die erste Generation, die Mode-Orientierung, Hedonismus und Markenbewusstsein zu einem Wert erhebe.

ABER

Es gab auch immer die, die nicht mit dem Strom geschwommen sind, die „ATOMKRAFT? NEIN DANKE“ Aufkleber auf ihre Heckscheibe klebten und das Bestreben hatten Ressourcen schonenden, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ein Heim, das nicht unser aller zu Hause, unseren Planeten, weiter belastet. Also energiesparend, nachhaltig und ökologisch zu bauen und zu sanieren.

Das war und ist das Ziel von Patricia Wadephul und Joachim Schrader, den Köpfen der Werkgemeinschaft Bauen+Energie.

Eine ihrer Bettlektüren war das Global 2000. Eine Umweltstudie, die 1977 von US-Präsident Jimmy Carter in Auftrag gegeben wurde. Sie wurde im Jahre 1980 von der US-Regierung veröffentlicht. Die erste deutsche Ausgabe erschien 1981 unter dem Titel: „Zeit zum Handeln“. Sie sollte grundlegende Entwicklungen der Umweltbedingungen und ihre Auswirkungen auf die Zukunft der Menschheit bis zum Jahr 2000 bestimmen.

Der Spiegel schrieb bereits am 28.09.1981; das Buch sei „spannender als jeder Thriller“, es handele „nüchtern und sachlich vom langsamen Untergang unserer Welt“.

Der WDR resümierte: „Die Apokalypse ist ausrechenbar geworden.“

Überbevölkerung, Artensterben, Kriege aufgrund schwindender Ressourcen, Flüchtlingsströme in die „reichen Länder“, Hunger, Rodung der Wälder, Energieknappheit, Luftverschmutzung durch zu hohen CO² Ausstoß, und schlussendlich der Kollaps aufgrund der Erderwärmung.

Wir haben noch ein Original und damit man einmal einen Vergleich anstellen kann, habe ich es in Relation zu einem guten alten Butterkeks in Szene gesetzt.

Global 2000 und der Butterkeks
Global 2000 und der Butterkeks
Global 2000 und der Butterkeks
Global 2000 und der Butterkeks

Außerdem gibt es immer wieder Berichte zu diesem außerordentlich dicken Handbuch, wie bereits 2014 im Deutschlandfunk.

Angefügt finden sie unsere Broschüre zum B+E Klimapaket 2020 mit Rechenbeispielen für Neubau und Sanierung.

Sie nannten uns die „Generation Golf“ – Bild 5
Global 2000 und der Butterkeks
Global 2000 und der Butterkeks
Global 2000 und der Butterkeks
Global 2000 und der Butterkeks

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