Upcycling

… statt FAST FASHION

Wir sind vier Teenager, vier Mädchen, alle 15 Jahre alt und wir sind alle an Mode interessiert.

Wir hatten die Idee ein Projekt über Fast Fashion und Upcycling zu machen, weil wir uns alle für Mode interessieren aber auch die Umwelt schützen wollen.

Hira beschäftigt sich mit der Frage: Was ist eigentlich Upcycling?
Lisa gibt die Geschichte der Modeindustrie wieder und definiert Trents, die wieder aufkommen.
Florentine beschäftigt sich mit dem Thema wie die Modeindustrie die Umwelt belastet.
Jule beleuchtet die Arbeitsbedingungen der Arbeiter*innen entlang der Lieferkette und zeigt viele Aspekte auf, wie zum Beispiel Kinderarbeit, Arbeitsbedingungen während Corona und Arbeitsunfälle.

Zum Schluss beantworten wir noch unsere Forscherfrage:

Was kann jeder einzelne tun um die Modeindustrie zu verändern?

Außerdem haben wir an einer Onlineveranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung teilgenommen, weil wir uns die Frage gestellt haben: „Wie ist es, wenn  wenn wir in einem anderen Land geboren wären, vielleicht in Kambodscha und jetzt mit 15 Jahren schon für die Fast Fashion Industrie in einer Schneiderei arbeiten müssten?“
Für uns unvorstellbar. Trotzdem gibt es das und diesen FILM sollte jeder einmal sehen:

Zero Waste…

… oder wie es Schleichtiere ein zweites Mal unter den Weihnachtsbaum schaffen?!

Wir brauchen:

+ 1 ausrangiertes, ausgewachsenes Schleichtier
+ 1 kleine Schraube,  ca. 1,5 cm lang
+ 1 Baumkerzenhalter
+ 1 Baumkerze

Wir trennen vorsichtig den Klips von dem Kerzenhalter. In der Regel lässt sich der Kerzenhalter mit etwas Druck und Gefühl abbrechen. Dann haben wir drei Teile. Wir legen den Klips bei Seite und setzen die beiden Kerzenhalterteile wieder zusammen und stecken nun durch das entsprechende Loch die Schraube.

So legen wir den Kerzenhalter auf den Rücken des Tieres und schrauben ihn behutsam mit einem Schraubenzieher fest. Die Baumkerze wie gewohnt in den Halter stecken und fertig ist das Weihnachtsgeschenk für Oma und Opa!

Meine Tochter hat es noch modifiziert und alte Schleichpferde Silber lackiert und sich daraus einen ganzen Adventskranz gestaltet.

Wie beeinflusst der Klimawandel die Wasserkraft?

Diese Frage stellt sich die Generation Z in ihrem Projekt „WASSERKRAFT“

Der Klimawandel beeinflusst uns alle, auch die Wasserkraft. Experten rechnen damit, dass in naher Zukunft die Stromerzeugung durch Wasserkraft um 4 % singt. In ferner Zukunft könnten es sogar ​15%​ werden.
In Deutschland stehen die meisten Kraftwerke an neun großen Flüssen, dies ist ein Problem, da Wasserkraft sehr empfindlich auf Veränderungen im Wasserspiegel reagiert. Darum schwankt die Produktion der Werke meistens zwischen bis zu 9% PLUS bei Hochwasser aber auch 9% MINUS bei Niedrigwasser.

Das Schmelzen der Gletscher verändert die Leistung der Wasserkraftwerke. In der Schweiz wurde seit 1980​ 1,4 Terawattstunden Strom mehr erzeugt. Allerdings singt die Leistung der Wasserkraft deutschlandweit, doch um dem entgegenzuwirken, kann Deutschland noch mehr tun. Denn Deutschland hat noch Potential im Bezug auf Wasserkraft.

Wasserkraft hat viele Vorteile, sie ist unabhängig von Wind und Wetter anders als Windkraft oder Solarenergie. Zudem ist sie eine erneuerbare Energie da bei der Nutzung kaum CO2 ausgestoßen wird und Wasser keine fossile Energiequelle ist, also nicht aufgebraucht werden kann.

Außerdem dienen einige Formen der Wasserkraft als Hochwasserschutz oder machen Flüsse besser schiffbar. Allerdings können Staudämme auch Hochwasser auslösen und so Lebensräume für Menschen und Tiere zerstören. Das kann für beide Parteien problematisch sein. Menschen müssen umgesiedelt werden und der Grundwasserhaushalt kann gestört werden. Teilweise wird ein ganzer Tierbestand in einer Region dadurch ausgelöscht, da die natürlichen Gewässer zerstört werden. Es müssen Alternativen für die Tiere gebaut werden, wie z.B. Fischtreppen. Extreme Zerstörungen gibt es aber nur bei großen Wasserkraftwerken wie zum Beispiel Itaipú in Brasilien, Paraguay  oder bei der aktuell größten Talsperre der Welt in China, Drei Schluchten.
Wassermühlen in kleinen Flüssen hingegen haben kaum Einfluss auf die Umwelt.

PROJEKT-TEAM: Ida Roß, Annabell Bruer, Florentine Sommer

Wie die Generation Z …

… für eine Verkehrswende in der Landeshauptstadt Wiesbaden kämpft.

Wir besuchen die 8. Klasse am Campus Klarenthal in Wiesbaden. In diesem Quartal ist das Überthema des Jahrgangs „Regionale Umwelt“ und wir befassten uns mit dem Thema Verkehrswende in Wiesbaden. Eine unserer Aufgaben war es, ein Experten-Interview zu führen. Martin Kraft konnten wir dafür gewinnen,  er ist Vorsitzender des Verkehrsausschusses in Wiesbaden und Vorsitzender des Vereins „Bürger Pro Citybahn“ .

Die Fahrraddemo am 6. Juni 2021 war ein perfekter Anlass für uns. Viel Spaß mit unserem Projekt!
Eure Florentine Sommer und Annabell Bruer

P. s. vielleicht bekommen wir von Martin Kraft noch eine Einwilligung, dass unser Interview mit ihm hier veröffentlicht werden darf 😉

Die KINDER der Generation GOLF…

… sind die Generation Z, oder Gen Z

Der Generation Z, im Englischen auch Zoomer, werden überwiegend diejenigen zugerechnet, die zwischen 1997 und 2012 zur Welt gekommen sind.

Das Z lässt viel Raum für Interpretationen.
+ Z wie … hineingeboren in das digitale Zeitalter
+ Z wie … Zoom, sie können noch nicht laufen aber wissen, dass sie mit Zwei Fingern auf dem iPad das Bild größer Zoomen können
+ Z wie … kein Weg mehr Zurück
+ Z wie … Zukunft
+ Z wie … Zeigefinger auf uns, die Generation GOLF, die viel zu viel CO2 aus dem Auspuff des Diesel Golfs geblasen hat, auf der Suche nach der großen Freiheit.

Jetzt hat diese Generation mit dem Zeigefinger auf unser Klimaschutzgesetz gezeigt!

Neun junge Menschen haben vom Bundesverfassungsgericht Recht bekommen mit ihrer Beschwerde gegen das deutsche Klimaschutzgesetz.

+ Luisa Neubauer (24 Jahre) ist Deutschlands bekannteste Klimaaktivistin und Mitbegründerin der deutschen Fridays-for-Future-Bewegung. Die Geographiestudentin gehört der Generation an, die in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts mit dramatischen Auswirkungen der Klimakrise konfrontiert sein wird.

+ Lueke Recktenwald (19 Jahre) ist Schüler und Kläger im People’s Climate Case gegen die Europäische Union . Seine Familie ist seit vier Generationen auf der Nordseeinsel Langeoog zu Hause und betreibt ein Hotel und ein Restaurant. Lueke spürt schon jetzt die Auswirkungen des Klimawandels.

+ Die vier Geschwister  Backsen. Hannes (18 Jahre), Sophie (22 Jahre), Jakob (16 Jahre) und Paul (21 Jahre) stammen von der Nordseeinsel Pellworm und möchten auch in Zukunft dort leben. Ihr Hof Edenswarf ist ein Familienbetrieb aus dem 17. Jahrhundert und soll eines Tages von ihnen übernommen werden.

+ Die beiden Geschwister Johannes (30 Jahre) und Franziska (28 Jahre) Blohm sollen einmal den traditionsreichen Obsthof ihres Vaters im Alten Land bei Hamburg übernehmen. Doch ob der Jahrhunderte alte Hof die kommenden Generationen überdauert, steht immer mehr in Frage.

+ Lucas Lütke Schwienhorst (33 Jahre) bewirtschaftet das Gut Ogrosen in der Gemeinde Vetschau im Süden Brandenburgs. Die fortschreitende Klimakrise gefährdet das Einkommen und das Eigentum von Lucas und seiner Familie – heute schon und für zukünftige Generationen noch mehr.

Die Kläger wurden dabei von großen Umweltschutzorganisationen, dem BUND, Germanwatch, Greenpeace, der Deutschen Umwelthilfe, dem Solarenergie-Förderverein Deutschland und Protect the Planet unterstützt. Diese können nicht selbst klagen, weil dies nur Menschen dürfen, die unmittelbar in eigenen Grundrechten betroffen sind.

29. April 2021 der Erfolg in der Klimaklage!

Das Bundesverfassungsrecht bestätigt der jungen Generation eine Verletzung ihrer Freiheitsrechte und erklärt, dass das Bundes-Klimaschutzgesetz aus ihrer Sicht zu kurz greift. Die Karlsruher Richter verpflichteten den Gesetzgeber, bis Ende kommenden Jahres die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 näher zu regeln.

+ Z wie … Zeit
Zeit ist ein verdammt knappes Gut in diesen Zeiten und deswegen ist es höchste Zeit die Zukunft der Generation Z zu regeln!

Dies hat uns dazu bewegt das Klimapaket auch nach Draussen zu erweitern. In öffentliche Plätze bis hin in unsere privaten Rückzugsoasen. Unsere Gärten, Terrassen, Balkone. Wir stellen Ihnen daher unser B+E KLIMAPAKET outdoor vor: klimaneutral. nachhaltig. grün.