Pistazieneis

Wenn man an italienisches Gelato denkt, kommt einem ziemlich schnell auch Pistazieneis in den Sinn, das zu den Aushängeschildern jeder guten Gelateria gehört, weil es so lecker und besonders ist.

Eisbasis

+ 130 g Zucker
+ 40 g Magermilchpulver
+ 2 El Speisestärke
+ 640 ml Vollmilch
+ 40 g flüssiger Honig

+ Zucker, Milchpulver und Stärke in einer kleinen Schüssel sorgfältig vermischen.
+ Milch und Honig in einem Topf bis knapp unter den Siedepunkt erhitzen.
+ Die Zuckermischung unter ständigem Rühren in die heiße Milch streuen. Weiterrühren, bis die Mischung zu köcheln beginnt, dann vom Herd nehmen.
+ Den Topfdeckel aufsetzen, die Eisbasis erst auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann im Kühlschrank kalt stellen.

Die Grundmasse hält sich bis zu 5 Tage, wenn sie nach dem Abkühlen sofort in den Kühlschrank gestellt wird.

Pistazieneis

Für 15 Portionen

+ 1 Portion Eisbasis
+ 125 g reine Pistazienpaste (im Bioladen)
+ 15 g Zucker
+ 1 kleine Prise Salz

+ Eisbasis, Pistazienpaste, Zucker und 1 kleine Prise Salz in einer Schüssel mit den Quirlen des Mixers glatt verrühren.
+ Die Masse in die Eismaschine füllen und gefrieren, bis sie fest ist.
+ Vor dem Servieren das Pistazien-Eis ca. 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. Falls Sie das Sorbet schon länger im Voraus zubereitet haben und es sehr fest ist, lassen Sie es im Kühlschrank antauen, bis es sich gut portionieren lässt.

Minzerfrischung

Die Sonne genießen und mit einer ganz einfachen  Erfrischung entspannen!

+ Frisches Quellwasser
+ 3 Stiele Minze
+ 3 Stiele Zitronenmelisse

Minze und Zitronenmilisse in eine große Karaffe geben und mit frischem Wasser übergießen. Ca. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen und wer es ganz kalt haben möchte serviert es mit Eiswürfeln.

 

An Heiligabend gibt’s Kartoffelsalat – eine deutsche Tradition

Wie hat es der Kartoffelsalat überhaupt geschafft, sich auf unseren Tischen zu einer festen Größe zu etablieren?

Ursprünglich wurde früher das Weihnachtsfest erst am 25. Dezember gefeiert. Grund dafür war eine zweite Fastenzeit, die Mitte November begann und mit dem ersten Weihnachtsfeiertag endete. Sie sollte an die Armut von Maria und Josef erinnern. Die sättigende Kartoffel war in der Fastenzeit, zu der auch noch der 24. Dezember gehörte, das ideale Nahrungsmittel. Ein weiterer Grund für den Kartoffelsalat war, dass die meisten Menschen am 24. Dezember noch arbeiten mussten und alle Vorbereitungen für das anstehende Weihnachtsfest trafen. Sie schmückten den Baum, bereiteten die Festtafel vor und erledigten die letzten Einkäufe. Auch war das Geld in vielen Familien knapp und wurde für den Festschmaus am ersten Weihnachtstag aufgespart. So war der Kartoffelsalat für den 24. Dezember das ideale Essen. Es passte zur Fastenzeit, war preiswert und ließ sich gut einen Tag vorher zubereiten. Was damals praktisch war, wurde zur Tradition, die sich in vielen Familien bis heute bewahrt und aus dem Kartoffelsalat einen echten Klassiker gemacht hat.

Wir haben schon einmal vorgekostet und dabei unsere guten Manieren vergessen… wieso wurde die Serviette nicht benutzt? 😉

FÜR 4 PERSONEN

+ 1 kg Kartoffeln
Salz
Pfeffer
1 TL Kümmel
1 gelbe Zwiebel
1 rote Zwiebel
3 Gewürzgurken
¼ Salatgurke
½ Bund Petersilie
½ Bund Schnittlauch
½ Bund Dill
3 hartgekochte Eier
1 TL Dijon Senf
3 EL Weissweinessig
1 TL Zucker
2 EL Mayonaise

 

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 20 Minuten.
Kartoffeln in der Schale in Salzwasser mit Kümmel, Salz und 1 EL Butter kochen. Kurz abschrecken, schälen und in Scheiben schneiden.

Zwiebeln, Salatgurke und Gewürzgurken fein würfeln. Petersilie, Schnittlauch und Dill hacken. Senf, Zucker, Salz, Pfeffer, Essig und Mayonaise mischen. Mit den Kräutern, Zwiebeln und Gurken zu den Kartoffeln geben. Den Salat mit Petersilie, Gurkenscheiben, Ei + Kräutern garnieren.

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