Gezielt lüften um Schulschließungen zu verhindern

Alle Studien belegen, das regelmäßiges Lüften das Infektionsrisiko verringert. Nach Aussagen vieler Virologen ist die Aerosolkonzentration in der Luft ein wichtiger Faktor für die Ausbreitung von Viren und eine Ursache für ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Was bedeutet, es  werden dringend Lüftungsanlagen in Kindergärten und Schulen benötigt.

Superspreader-Ereignisse zeigen deutlich, dass ein Corona-Infizierter ausreicht, um eine große Gruppe von Menschen in schlecht gelüfteten Gebäuden zu infizieren.

Lüftung erst in Wohnungen, dann in Schulen

Im Wohnungsbau sind Lüftungsanlagen mittlerweile der Standard. Die Energieeinsparverordnungen , die luftdichte Bauweise und der hohe  Wärmeschutz machen kontrollierte Lüftungsanlagen notwendig. Lüftungen mit Wärmerückgewinnung (WRG) steigern zudem die Gebäudeeffizienz und den Komfort innerhalb der Räume. Inzwischen hält auch in Schulen die Lüftungstechnik immer öfter Einzug, leider bislang meist nur in Neubauten. Eine von Schadstoffen befreite und sauerstoffreiche Luft ist aber auch in Altbauten die Grundlage, um konzentriert zu lernen. Da ein Öffnen der Fenster aus energetischer Sicht nicht sinnvoll ist und oft aus  Witterungsgründen nicht immer möglich ist, können schnell nachrüstbare, dezentrale Lüftungsgeräte Abhilfe schaffen.

Welche Belastungen lauern in den Klassenzimmern?

Außenluft weist eine CO2-Konzentration von 500 ppm (Teile pro Million) auf. Der von dem bayrischen Chemiker Dr. Max Josef von Pettenkofer bereits im 19. Jahrhundert festgelegte Grenzwert für CO2-Konzentration in Innenräumen von 1.000 ppm gilt in Deutschland nicht. In Deutschland wurde ein Richtwert für die CO2-Konzentration von 1.500 ppm festgelegt.

Inzwischen ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aber der Meinung, dass dieser Richtwert zu hoch angesetzt wurde. Eine Reihe von Studien hat zudem die erschreckende Erkenntnis erbracht, dass im Schnitt 1.600 ppm in Klassenräumen erreicht werden. In einer Schule lag sie sogar bei 6.000 ppm. Konzentrationsstörungen, Unwohlsein bis hin zu Kopfschmerz bei Schülern und Lehrern sind die Folgen.

Schadstoffe und Viren durch Lüften entfernen

Neben Kohlendioxid können Ausdünstungen von verarbeiteten Materialien, Feinstaub und Radon die Luft im Klassenzimmer belasten. Sie alle reichern die Luft in geschlossenen Räumen ohne Luftzufuhr an und lagern sich im menschlichen Atemtrakt ab. Mit einer Installation von Lüftungsgeräten oder -anlagen könnte gewährleistet werden, dass die Kinder in gut be- und entlüfteten Klassenzimmern konzentriert lernen und eine Ansteckungsgefahr mit Coronaviren deutlich geringer wird.

Im Moment fragen sich alle, die sich mit dem Thema beschäftigen, wie hoch soll die Luftwechselrate denn sein?

„Wie viel Frischluft braucht der Mensch? Pro Person werden ca. 25 bis 36 m3/h Frischluft benötigt, damit die CO2- Werte in einem Wohnraum bei normaler Aktivität möglichst unter 1.000 ppm bleiben (ppm = Parts per Million) und vom Menschen abgegebene flüchtige Stoffe, die Müdigkeit, Gerüche und Befindlichkeitsstörungen bewirken, in ausreichendem Ausmass abgeführt werden.“

Quelle: Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt.

Aktuell wird mit der schnellen Lösung agiert, die Personenzahl, in Veranstaltungsräumen, Bars, Restaurants etc., nach der Lüftung auszurichten. Auf Dauer ist dieser Zustand aber nicht haltbar und es müssen neue innovative Lösungen her. Wir haben ein Beispiel für Sie:
Wenn pro Klassenzimmer eine Belegung mit max 18 Personen festgelegt würde, wäre die Rechnung:

18 Pers. x ca. 30 cbm /Std = 540 cbm/Std Luftwechsel

Wir bieten für diese Situation den IV14-MaxAir von inVENTer an. Dieser Lüfter schafft bis zu 90 cbm/std, das wären für den besagten Klassenraum dann 6 Geräte, hinzu kämen noch die natürliche Infiltration über die Gebäudehülle und gegebenenfalls ein regelmäßiges Stoßlüften. Der ausreichende Luftwechsel kann durch einen CO2 Sensor, der dem Regler der Lüftung vorgeschaltet wird, gewährleistet werden. Hier das Datenblatt als PDF.

Oft ist auch eine Nachrüstung der dezentralen Geräte problemlos möglich. Sind diese Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung versehen, tragen sie zusätzlich zur Verringerung der CO -Belastung und Einhaltung der deutschen und europäischen Klimaziele bei.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir erarbeiten Ihnen gerne Vorschläge zur optimalen Lüftung.