NICHTWOHNGEBÄUDE im FOKUS

Unser aller Anspruch an ein ansprechendes Raumklima ist hoch. Im Winter mögen wir es wohlig warm im Sommer angenehm kühl.

Besonders öffentliche Gebäude wie Verwaltungen, Großbetriebe, Schulen und Hallen erfordern ein hochwertiges sowie flexibles Heiz- und Kühlsystem. Hierbei finden vor allem Deckenstrahlplatten aus dem Hause BEST die perfekte Lösung + Anwendung.

Die Kombination aus regenerativen Energien, individuellen Produktlösungen + innovativen Ideen ist das Besondere!

Sie haben GROSSE Projekte auf dem Tisch?

Wir unterstützen Sie gerne mit einer individuellen Planung, Herstellung + Montage zum Heizen und Kühlen; alles in einem Medium inklusive Akustik, Design + Licht.

Schicken Sie uns Ihre N IC H T W O H N G E B Ä U D E und wir schenken Ihnen eine unverbindliche Planung + ein individuelles Angebot dazu!

4 in 1 für die Raumlufthygiene

„Arbeiten wie an der frischen Luft“ – der iV-Office im Set

Gesunde Luft mit Wohlfühltemperatur – der iV-Office jetzt im Set mit CO2-Sensor

In einem Büro, in dem sich mehrere Personen aufhalten, können sich schnell virenbelastete Aerosole ausbreiten und das Infektionsri­siko erhöhen. Ein regelmäßiger Luftaustausch ist unabdingbar, kühlt aber auch die Innenräume schnell herunter. Die dezentrale Lüftung ermöglicht eine Grundlüftung und sorgt für Wohlfühlklima im Büro.

Das 4in1-Office-Set besteht aus:

2x iV-Office (Lüftungsgeräte mit Leistungsplus)
+ 1x sMove8 (Regler mit Touch and Slide)
+ 1x CS1 (Sensor zur CO2-Überwachung)

Vorteile:

CO2-Überwachung
Der CO2 -Sensor zeigt an, wie sich die Luftqualität im Raum verhält und gibt ebenfalls Aufschluss auf die Aerosolkonzentration

Schnellinstallation
Einfach nachrüsten: Der iV-Office wird paarweise mittels Kernbohrung in die Außenwand eingesetzt. Angeschlossen an den Regler kann die Lüftungsintensität intuitiv eingestellt werden.

Wärmerückgewinnung
Frische Luft muss nicht kühl sein. Denn im Herzen unserer Lüfter befindet sich ein Keramikkern, der zuerst die Wärme der Innenraum­luft speichert und sie im zweiten Schritt an die einströmende Außen­luft wieder abgibt. Gesunde Luft mit Wohlfühltemperatur.

Neuer Fassadenabschluss…

… für Klinkerfassaden und Wärmedämmsysteme

Klinkerfassaden sind im Neubau aktuell sehr gefragt. Der neue Außenabschluss “Nordic” für die inVENTer-Lüftungssysteme wurde speziell für den besonderen Aufbau von Klinkerfassaden konzipiert – eignet sich aber auch für herkömmliche Wärmedämmsysteme. Er sorgt für einen unkomplizierten Einbau dank integriertem Gefälle und eines Abschnitts zur Überbrückung bis zum Klinkervorbau. Perfekt für die Belüftung von traditionellen und modernen Klinkerbauten.

Dezent lüften mit inVENTer-Nordic

+ Verdeckter Außenabschluss fügt sich nahtlos in Klinkerfassade ein
Unkomplizierter Einbau dank durch­dachter Konzeption; Gefälle bereits integriert
Passend für die meisten inVENTer-Lüftungssysteme
Verfügbar in Standardfarben weiß, grau und dunkelgrau sowie auf Anfrage in allen gängigen RAL-Farben

 

 

Fensterfalzlüftung im Check

Halten sie, was sie versprechen?

Mit zunehmend dicht gebauten Häusern, steigt der Bedarf an Lösungen für die Lüftung. Ob zur Vermeidung von Schimmel, für die eigene Gesundheit oder für einen besseren Wohnkomfort: die Luft im Haus sollte regelmäßig ausgetauscht werden. Die herkömmliche Lüftung über geöffnete Fenster bedarf einer konsequenten Durchführung, die für viele nicht praktikabel ist, obendrauf wird in den kalten Monaten kostbare Heizenergie sprichwörtlich „zum Fenster raus gelüftet“. Um die Qualität der Raumluft konstant zu halten und Schimmelbildung durch zu hohe Feuchtigkeit zu vermeiden, gibt es verschiedene Arten von Lüftungssystemen, die für einen kontinuierlichen Luftwechsel sorgen. Neben den mechanischen Lüftungsanlagen, zentral und dezentral, erfreut sich die Fensterfalzlüftung großer Beliebtheit. Wir erläutern Vorteile  und zeigen Grenzen des Lüftungssystems  auf.

So funktioniert die Fensterfalzlüftung

Die Fensterfalzlüftung zählt zur sogenannten „freien Lüftung“. Dabei wird ein Teil der Dichtung durch einfache Belüftungsspalten im Fensterrahmen ersetzt. Die Außenluft dringt durch die lamellenartigen Bauteile unten in den Falzraum des Fensters ein, und steigt nach oben, bevor sie zwischen Rahmen und Flügel oben in den Raum eintritt.

Frische Luft tritt nun von außen durch Lüftungsschlitze in das Wohnungsinnere ein. Bei der Fensterfalzlüftung bestimmt dabei die Windrichtung, wo sich Zu- und Abluftseite befinden. Um eine Querlüftung zu gewährleisten befinden sich die speziellen Fensterlüftungsschlitze im besten Fall auf gegenüberliegenden Seiten der Hauswand.

Die Fensterfalzlüftung im Check – Vor und Nachteile der Lüftung über den Fensterfalz

Wer sich mit den verschieden Optionen zur Belüftung auseinandergesetzt hat, wird von der Einfachheit der Fensterfalzlüftung begeistert sein. Fast verlockend ist der schnelle Einbau und die vergleichsweisen geringen Kosten. Dennoch stößt die Fensterfalzlüftung in vielen Punkten an Ihre Grenzen. Hier erläutern wir Vor- und Nachteile der Lüftung über den Fensterfalz.

Vorteile Fensterfalzlüftung

Über die  Lüftungsschlitze im  Fensterfalz wird ein kontinuierlicher Luftaustausch sichergestellt. Die per DIN 1946-6 geforderte nutzerunabhängige Belüftung für den Feuchteschutz ist bei Abwesenheit des Nutzersgegeben. Mit welchen  Vorteilen punktet das System?

+ EINBAU + MONTAGE

Bei der Fensterfalzlüftung werden Lüftungsschlitze ohne elektrischen Anschluss in den Fensterrahmen eingesetzt. Das Fenster wird somit nachträglich wieder undicht gemacht. Einbauort und Menge der zu installierenden Systeme sind bereits durch die Planung der Fenster vorgegeben. Eine weitere Planung ist demnach nicht erforderlich. Zahlreiche Fensterhersteller bieten bereits die Lüftungsschlitze in ihren Fenstern von Werk aus an.

+ WARTUNGSAUFWAND

Spezifische Fachkompetenz ist weder für den Einbau noch für die Wartung der Fensterfalzlüftung notwendig. Die Einsätze können in wenigen Schritten herausgenommen werden und unter fließen Wasser oder in der Spülmaschine abgespült werden. Zu den Reinigungsintervallen reicht eine Sichtprüfung. In der Praxis bewährt es sich, die Lüftungsschlitze zusammen mit den Fensterscheiben zu reinigen.

+ KOSTEN

Die Kosten variieren zwischen den Herstellern. Die Fensterfalzlüftung ist verglichen mit anderen Lüftungssystemen, die kostengünstigste Lösung, einen kontinuierlichen Luftwechsel zu ermöglichen. Zu den förderfähigen Maßnahmen im Zuge einer energetischen Sanierung oder beim Neubau nach KfW-Effizienzhaus-Standard zählt diese Art von Lüftung allerdings nicht. Durch den nicht-elektrischen Betrieb (z.B. für einen Ventilator) fallen keine zusätzlichen Betriebskosten an.

Die Grenzen der Fensterfalzlüftung – Nachteile

Wer ein Haus baut oder saniert, freut sich über jegliche Kosteneinsparung. Gerade die Fensterfalzlüftung klingt vielversprechend: einfache Montage, geringe Kosten, keine Betriebskosten und die Wartung – ein Klacks.: Für die Lüftung nach DIN 1946-6 ist eine nutzerunabhängige Belüftung für den Feuchteschutz gegeben. Doch spätestens hier ist Vorsicht geboten: Der Feuchteschutz ist nur dann gegeben, wenn die Wohnung unbewohnt ist – und das ist in der Praxis meist nicht der Fall.  Hier erläutern wir die Grenzen der Praxistauglichkeit einer Fensterfalzlüftung

Feuchteschutz

Anbieter von Fensterfalzlüfter gewährleisten mit ihrer Technik in der Regel eine Lüftung zum Feuchteschutz. Weniger bekannt ist, dass diese laut DIN 1946-6 lediglich den Bautenschutz bei Abwesenheit der Nutzer sicherstellt. Ist der erforderliche Luftwechsel in bewohnten Gebäuden nicht gegeben und es entstehen dadurch Schäden am Gebäude, ergibt sich für den Planer ein beträchtliches Haftungsrisiko. Auf einer Fläche von 70 Quadratmetern muss der Luftvolumenaustausch dafür ca. 30 Kubikmeter pro Stunde betragen. Für bewohnte Gebäude mit normaler Nutzung empfiehlt die Norm hingegen mindestens die sogenannte Nennlüftung von 95 Kubikmetern pro Stunde.

Energiebilanz

Bei Neubau- und Sanierungsprojekten spielt die energetische Optimierung eine große Rolle. Moderne, dreifachverglaste Fenster sowie gedämmte Fassaden sollen die Wärme im Gebäude halten. Das einfache Prinzip mit den Öffnungen im Fensterrahmen steht dem Umstand entgegen, dass, zusammen mit der Raumluft auch kostbare Wärme aus dem Innenraum nach Außen abgeführt wird. Vor allem in der kalten Jahreszeit kühlen die Räume dadurch schnell aus.

– Einstellungen des Lüftungssystems / Flexibilität in der Praxis

Bei starkem Wind verkleinern sich die Ventile der Fensterfalzlüfter, um Zugluft zu vermeiden und Regenwasser auszuschließen. Dennoch verschließen sich die Schlitze nie komplett, sodass es dennoch zu einem unangenehmen Durchzug kommen kann. Staub, Gerüche und Pollen können durch die Öffnungen ungehindert eintreten. Das kann vor allem für Allergiker zum Problem werden. Auch Schall und Geräusche treten durch Öffnungen ein, ohne dass der Nutzer darauf Einfluss nehmen kann. Kurz gesagt: Die Luft, die Außen herrscht, kommt ungefiltert in den Innenraum.

Fazit: Geringe Kosten, wenig Aufwand und eine Lüftung nach DIN 1946-6 -klingt verlockend, aber bei näherer Betrachtung schwindet die Begeisterung für die Lüftung über Fensterfalz. Das größte Problem dabei ist, dass über das Lüftungssystem kein ausreichender Feuchteschutz gewährleistet ist, wenn es sich dabei um bewohnte Innenräume handelt, in denen gekocht, gebadet, Wäsche getrocknet, kurz: gelebt wird. Die Abtragung von Feuchtespitzen kann die Fensterfalzlüftung nicht abdecken. Das Risiko, dass sich Schimmel bildet, ist weiterhin groß und das trotz Lüftung.

Zum anderen widersprechen die eingebauten Öffnungen im Fenster dem energieeffizienten Bauen. Wärme geht ungehindert verloren, kostspieliges Nachheizen ist die Folge. Die Energiebilanz leidet darunter genauso wie der Geldbeutel.

Wer an einer Lüftung für effektiven Feuchteschutz interessiert ist, sollte sich nach Alternativen umschauen.  Diese sind häufig mit höherem Planungsaufwand und Kosten verbunden, halten aber neben dem  Feuchteschutz Vorteile parat, die für Energieeffizienz und Wohnkomfort unerlässlich sind.

Unsere Empfehlung:
Dezentrale Lüftung mit Wärmerückgwinnung.

Als moderne Alternative zur Belüftung über die Fensterfalz hat sich die dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung etabliert. Die Frischluft wird durch gezielt angeordnete Lüftungsgeräte in den Außenwänden durch den Wohnraum geleitet. Paarweise werden die dezentralen Lüfter eingebaut – mittels Kernlochbohrung unkompliziert nachgerüstet oder mit speziellen Einbauhilfen als Baustein gleich ins Mauerwerk gesetzt.

Die dezentralen Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung erreichen obendrauf auch die Vorgaben für eine Nennlüftung nach DIN 1946-6. Zusammen mit einem Wärmerückgewinnungsgrad bis zu 94 % sind die Kriterien für attraktive Kredite oder gar Tilgungszuschüsse der KfW-Förderprogramme ebenfalls erfüllt.

Fensterfalz vs. dezentrale Lüftung – der Praxis-Check:

Fensterfalzlüftung Dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
Schimmel-Prävention +
(unter Optimalbedingungen)
+++
Wärmerückgewinnung +++
Individuelle Einstellmöglichkeiten +++
Frostschutz +++
Schallschutz +++
Anschaffungskosten +++ +
Montage +++ ++

optimal +++
sehr gut ++
gut +
nicht gegeben

 

Haben Sie noch Fragen? Unsere Lüftungsexperten freuen sich, Ihre Fragen zu beantworten. Jetzt kontaktieren.

Zielgerade KfW 40+

Mitten in der Innenstadt von Wiesbaden, im Komponistenviertel in PREMIUM Lage ist dieses KLIMANEUTRALE KfW 40+ Mehrfamilienhaus mit unserem Partner Hauck entstanden.
Dies ist nun seit 2012 das 8. Gebäude, dass wir mit Architekt Wolfgang Hauck in Wiesbaden realisiert haben und das 9. ist gerade in Planung.

Zwei dieser fantastischen Wohnungen sind aktuell noch zu erwerben + bald bezugsfertig.

+ Bauherr: Bing72 Projekt GmbH & Co. KG
+ Energieberatung:  Joachim Schrader, Bauen+Energie
Fördermittelantrag noch durch KÄUFER möglich:  Joachim Schrader, Bauen+Energie
+ Lüftungskonzept nach DIN 1946/6
+ Umsetzung mit Inventer Schallschutz Lütter IV14-Zero
+ PV Anlage mit Batteriespeicher

+ PRIMÄRENERGIEBEDARF:
2,0 kWh/qm/Jahr

+ KfW FÖRDERSUMME:
300.000,00 € mit Tilgungszuschuss von 45.000,00 €

+ ENERGETISCHER STANDARD:
KfW-Effizienzhaus 40+

Die Sitzheizung am Lagerfeuer

Wie eine Sitzheizung im Auto, nur mobil und mit praktischem Traggriff. Die HEATME Heizkissen schalten sich automatisch ein, wenn man sich setzt und wieder aus, wenn man aufsteht. Mit ihren leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus spenden sie im Dauerbetrieb im Winter ca. zwei Stunden angenehme Wärme. Wir haben das zu Weihnachten und im jetzigen Lockdown fleißig genutzt.

Die Kissen gibt es in 11 bunten Stoff-Farben. Unverbindliche Preisempfehlung 145,- EUR inkl. MwSt.

 

BEG startet am 1.1.2021

Umrisse der BEG werden klarer
+ UBA-Empfehlungen für Wohnungslüftung
+ Rechnet sich ein KfW-55-Neubau?

Ab dem 1.1.2021 startet die Bundesförderung für effiziente Gebäude –auch „BEG“ genannt. Es ersetzt Programme der KfW- und der BAFA-Förderung bzw. führt diese zusammen.

+ Förderangebot in einem Programm mit drei Teilprogrammen
+ Sämtliche Förderangebote mit einem Antrag bei einer Institution (KfW/BAFA)
+ Höhere Flexibilität durch Zuschuss und Kredit für alle Fördertatbestände parallel
Stärkerer Fokus auf erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit – Einführung „EE-Klassen“ und „NH-Klassen“ -> als Erweiterung der Energieeffizienzhaus-Standards
Förderung von Fachberatung / Baubegleitung + Verbesserungen für große Gebäude wie z.B. Mehrfamilienhäuser

Im Ersten Schritt werden folgende Einzelmaßnahmen gefördert:

Maßnahmen an der Gebäudehülle (bspw. Dämmung Außenwände, Dachflächen, Austausch von Türen und Fenstern) – Förderung von 20 %
Anlagentechnik (bspw. Einbau und Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen, Einbau digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung) – Förderung von 20 %
Erneuerbare Energien für Heizungen (bspw. Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Hybridheizungen oder Solarthermieanlagen) – Förderung von 20 % bis 45 %
Maßnahmen zur Heizungsoptimierung (bspw. hydraulischer Abgleich einschließlich Austausch von Heizungspumpen) – Förderung von 20 %
Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit einer Einzelmaßnahme – Förderung von 50 %

Ausführlichere Informationen zu den oben genannten Punkten finden Sie bald hier in unserer Präsentation.

Wir lüften jetzt im Büro

Büroräume müssen so beschaffen sein, dass: „gesundheitlich zuträgliche Atemluft in ausreichender Menge vorhanden ist“ (ASR A3.6, S. 3). Um die notwendigen Stoßlüftungszyklen zu minimieren und damit eine Auskühlung der Büroräume zu verhindern, empfiehlt sich die Lüftungsunterstützung durch mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung. 

Im Büro, wo konzentriert gearbeitet und angeregt diskutiert wird, steigt die CO2-Konzentration schnell an. Das kann zu Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen führen, erhöht aber auch die Ansteckungsgefahr mit Infektionskrankheiten. Gemäß der Arbeitsstättenrichtlinie sollte die Konzentration an CO2 nicht über 1.000 ppm liegen – zu erreichen über einen stetigen Luftaustausch.

Gesunde Raumluft mit Wohlfühltemperatur

+ Aerosolbekämpfung
In einem Büro, in dem sich mehrere Personen aufhalten, können sich schnell virenbelastete Aerosole ausbreiten und das Infektionsrisiko erhöhen. Ein regelmäßiger Luftaustausch ist unabdingbar, kühlt aber auch die Innenräume schnell herunter. Die dezentrale Lüftung ermöglicht eine Grundlüftung und sorgt für Wohlfühlklima im Büro.

+ Schnellinstallation 
Einfach nachrüsten: inVENTer-Lüftungssysteme werden paarweise mittels Kernbohrung in die Außenwand eingesetzt. Angeschlossen an den Regler kann die Lüftungsintensität intuitiv eingestellt werden.

+ Wärmerückgewinnung 
Frische Luft muss nicht kühl sein. Denn im Herzen unserer Lüfter befindet sich ein Keramikkern, der zuerst die Wärme der Innenraumluft speichert und sie im zweiten Schritt an die einströmende Außenluft wieder abgibt. Gesunde Luft mit Wohlfühltemperatur.

Den Folder zum Download für das Lüften im Büro mit Auslegungsbeispiel finden Sie hier.

Wir lüften jetzt im Klassenzimmer

Der Wunsch nach frischer Luft im Klassenzimmer kam nicht erst im Zuge der Pandemie auf. Schon lange wird über die Luftqualität in Schulen diskutiert. Schuld daran hat v. a. der hohe CO2-Gehalt in der Raumluft. Dieser bringt über mehrere Unterrichtsstunde hinweg Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und Müdigkeitserscheinungen mit sich. Die Fenster müssten viel häufiger geöffnet werden …

Allgemein kann die Auslegung für Klassenräume nach DIN EN 15251: 2012 und DIN EN 16798-3 erfolgen. Dabei sollte eine mittlere CO2-Konzentration von 1000 ppm eingehalten werden. Je nachdem, welche Klassifizierung vereinbart wird, erfordert es Außenluftvolumenströme zwischen 20 und 36 m³/h pro Person. Eine Möglichkeit, die erforderlichen Außenluftvolumenströme zu erreichen, ist die Kombination von mechanischer Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Fensterlüftung. 

Gesunde Raumluft mit Wohlfühltemperatur

+ Aerosolbekämpfung
Dort, wo sich viele Schüler in einem Raum befinden, können virenbelastete Aerosole schnell das Infektionsgeschehen erhöhen. Für einen kontinuierlichen Luftwechsel sorgen dezentrale Lüftungsgeräte. In Verbindung mit der Stoßlüftung wird die Aerosolkonzentration durch frische Außenluft und den Abtrag der verbrauchten Raumluft gesenkt. 

+ Schnellinstallation
Einfach nachrüsten: inVENTer-Lüftungssysteme werden paarweise mittels Kernbohrung in die Außenwand eingesetzt. Angeschlossen an den Regler kann die Lüftungsintensität intuitiv eingestellt werden. 

+ Wärmerückgewinnung
Frische Luft muss nicht kühl sein. Denn im Herzen unserer Lüfter befindet sich ein Keramikkern, der zuerst die Wärme der Innenraumluft speichert und sie im zweiten Schritt an die einströmende Außenluft wieder abgibt. Gesunde Luft mit Wohlfühltemperatur. 

Den Folder zum Download für das Lüften in Klassenräumen mit Auslegungsbeispiel finden Sie hier.

Wir lüften jetzt im Kindergarten

Je nach vereinbarter Klassifizierung sind Außenluftvolumenströme zwischen 20 und 36 m³/h pro Person empfohlen. Die Kombination von mechanischer Lüftung mit Wärmerückgewinnung und der Fensterlüftung ist eine effektive Lösung, die Luft nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes zu tauschen, ohne dass die Räume dabei zu sehr auskühlen.

Für Kindergärten ist das Lüften die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor Ansteckung mit Infektionskrankheiten. Neben der Vermeidung von Ansteckung ist auch die CO2-Konzentration in Kindertagesstätten entscheidend. Das Umweltbundesamt empfiehlt für Kindertagesstätten die Einhaltung einer mittleren CO2-Konzentration von 1000 ppm.

Gesunde Raumluft mit Wohlfühltemperatur

+ Aerosolbekämpfung 
Laut und fröhlich geht es in einem Kindergarten zu! Im Innenraum können sich so schnell mit virenbelastete Aerosole in der Luft ansammeln. Eine dezentrale Lüftung als Lüftungsunterstützung senkt die Aerosolkonzentration im Raum, indem sie aerosolbelastete Innenluft abführt, gleichzeitig vorgewärmte Frischluft von außen einströmen lässt und damit die Aerosollast stetig verdünnt.

+ Schnellinstallation 
Einfach nachrüsten: inVENTer-Lüftungssysteme werden paarweise mittels Kernbohrung in die Außenwand eingesetzt. Angeschlossen an den Regler kann die Lüftungsintensität intuitiv eingestellt werden.

+ Wärmerückgewinnung 
Frische Luft muss nicht kühl sein. Denn im Herzen unserer Lüfter befindet sich ein Keramikkern, der zuerst die Wärme der Innenraumluft speichert und sie im zweiten Schritt an die einströmende Außenluft wieder abgibt. Gesunde Luft mit Wohlfühltemperatur.

Den Folder zum Download für das Lüften in Kindergärten mit Auslegungsbeispiel finden Sie hier.

In des Winterwaldes Ruh

Tief im Wald ist eine Lichtung,
weiß bedeckt mit frischem Schnee
und, so sagt es diese Dichtung,
dort wohnt eine gute Fee.

Sie erscheint stets an Weihnachten,
Sternchen funkeln ihr im Haar,
in der schönsten ihrer Trachten
ruft sie dann der Tiere Schar.

In der elften Abendstunde
kommen Marder, Dachs und Fuchs,
immer größer wird die Runde:
Hase, Eule, Reh und Luchs.

Aus dem Haus der Fee schlägt’s Zwölfe,
hell erstrahlt ein Weihnachtsbaum,
jetzt beginnt der Chor der Wölfe
und der Tiere Weihnachtstraum.

Über winterliche Fluren
zieht das Christkind in den Tann,
folgt im Schnee der Tiere Spuren
und kommt auf der Lichtung an.

Alle Tiere sind vor Orte,
in des Winterwaldes Ruh
hören sie des Christkinds Worte
und der Weihnachtsbotschaft zu.
So geschieht es jeden Winter,
spät am ersten Weihnachtstag,
weil das Christkind nicht nur Kinder
sondern auch die Tiere mag.

Alfons Pillach

Da die Kontaktbeschränkungen nicht für die Tiere des Waldes gelten, haben wir dieses Jahr einen Weihnachtsbaum auf dem Waldboden der Mühle geschmückt. Wir erfreuen uns jeden Tag wenn wir am Baum vorbeikommen, dass es zwitschert und trällert  … und natürlich, dass er fleißig abgefressen wird bei Tag und bei Nacht.

KfW Zuschüsse für Ladestation

Seit dem 24. November 2020 gibt es KfW Zuschüsse zur Installation neuer Ladestationen für Elektroautos!

900,00 Euro Zuschuss vergibt die KfW für den Kauf von Ladestationen. Erklärtes Ziel laut KfW ist es, Privatpersonen zu motivieren, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen.

Der Bund koppelt die Förderung an vier Voraussetzungen:

+ 1. Die Ladeleistung darf nicht mehr als elf Kilowatt betragen.
+ 2. Die Ladestationen müssen intelligent vernetzt sein.
+ 3. Die bezuschusste Wallbox darf nicht öffentlich zugänglich sein und nur privat genutzt werden.
+ 4. Der Ladestrom darf nur zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen.

Der Ökostrom kann zum Beispiel aus einer Photovoltaikanlage bezogen werden, die in unserem B+E KLIMAPAKET enthalten ist.

Wer kann den Zuschuss für Ladestationen beantragen + auf was muss man achten?

Antragsberechtigt für das Förderprogramm sind folgende Gruppen:
+ Bauträger
+ Privatpersonen
+ Wohneigentümergemeinschaften
+ Wohnungsgenossenschaften
+ Wohnungsunternehmen.

Der Zuschuss muss vor Beginn des Vorhabens im KfW Zuschussportal beantragt werden!

Beim Kauf einer Ladestation in Verbindung mit Ihrer PV Anlage über unsere Werkgemeinschaft BAUEN+ENERGIE, kümmern wir uns für Sie darum!

Neubau der Klostergaststätte in Maria Laach

Maria Laach war, ist und wird ein Ort der Begegnung sein. Die Hotellerie mit Gastflügel und Seehotel, das gastronomische Angebot und insbesondere die Klostergaststätte übernehmen dabei eine zentrale Rolle. Die bisherige Klostergaststätte jedoch wurde zuletzt 1990 umgebaut und entspricht nicht mehr dem Wunsch nach zeitgemäßer Gastfreundschaft eines Klosters. Aus diesem Grund hat der Konvent der Abtei bereits 2019 ein umfangreiches Investitionsprogramm beschlossen. Der Auftakt von mehreren Renovierungsmaßnahmen ist der Neubau der Klostergaststätte.

„Mitten in der Corona-Pandemie ein umfangreiches Investitionsprogramm zu starten ist Risiko und Chance zugleich. Aber wir wollen ganz bewusst ein Zeichen setzen und damit die Zukunft von Maria Laach – wirtschaftlich und ideell – sichern. Mit dem Neubau der Klostergaststätte machen wir den ersten Schritt. Auch die Revitalisierung des Seehotels ist dabei ein weiterer wichtiger Baustein, um im nächsten Jahr mit Schwung aus der Krise zu treten“, sagt Philipp Lohse, Geschäftsführer der Benediktinerabtei.

Wir konnten hier durch unsere Energieberatung eine Einsparung von 90% der Brennstoffkosten zur geplanten Haustechnik vor unserer Beratung erwirken. Entgegen der ursprünglichen  Planung wird nun nicht mehr auf fossile Energieträger gesetzt,  sondern auf Wärmepumpentechnik + die Erzeugung regenerativer Energie auf dem Dach der Klostergaststätte. Das ist nachhaltiger Umweltschutz im Baugewerbe. Die  Klostergaststätte wird nicht nur Klimaneutral, sondern sogar rund 1/3 mehr Strom klimaneutral produzieren, als an Energie verbraucht werden wird. Anstelle des zunächst  geplanten CO2 Ausstoßes von rund 20 Tonnen per anno ein großer Erfolg! Durch diese schnelle Entscheidung der Abtei Leitung  fällt nun für die Klostegaststätte keine CO2 Steuer ab 2021 an. Dies alleine hätte bis zum Jahr 2025 über 5.000,00€ gekostet.

Durch unsere Gebäudeenergieberatung wurde aus der geplanten Hotelsanierung eine energetische Sanierung des Seehotels, mit KfW Mitteln in Millionenhöhe!

UND – Wir konnten hier den CO2 Ausstoß und die Brennstoffkosten um rund 70% reduzieren! 

Fazit:  KLIMASCHUTZ ist sogar ein Gewinn für Inventoren!

Gesetzesänderungen und neue Richtlinien 2021

Am 1. Dezember 2020 informierte die Zeitschrift Gebäude-Energieberater über folgende Themen:

+ Umrisse der BEG werden klarer.
+ UBA-Empfehlungen für Wohnungslüftung.
+ Rechnet sich ein KfW-55-Neubau?

2021 gibt es viele Veränderungen und neue Richtlinien; auch bei den KfW Zuschüssen. Hier wird definitiv KLIMASCHUTZ belohnt! So wird die Förderung für die Baubegleitung erhöht + der Sanierungsfahrplan gefördert.

Was sich im Einzelnen konkret bei Ihrem Projekt rechnet + wie sich die Maßnahmen positiv auf die Energiebilanz auswirken, erfahren Sie detailliert, wenn Sie uns für eine Gebäudeenergieberatung buchen. Eine Wirtschaftlichkeits- und Amortisationsberechnung sowie die KfW-Mittelberatung ist bei uns immer enthalten + ganz klar verständlich auf wenigen Seiten übersichtlich + bildlich in Grafiken dargestellt.

Klimaschutz ist ein Menschenrecht

Dies ist die Überschrift eines Artikels im Gebäude Energieberater vom 1. Dezember 2020.

Interessant + eindringlich wird hier von Roda Verheyen (Anwältin) beim Herbstforum beschrieben, wie sie die Klimaziele bei Gericht durchsetzen will.

Die vielen verkauften und verbauten B+E Klimapakete 2020 zeigen einmal mehr, dass wir mit dieser konsequenten, klimaneutralen Taktik goldrichtig liegen. Wir wollen nicht den grünen Zeigefinger heben. Es geht schlicht und ergreifend um die EXISTENZ unseres Planeten, unserer Nachkommen und um die Liebe zur Natur. Deshalb ist uns KLIMASCHUTZ am Bau eine Herzensanliegen, wie Sie auch wunderbar in dem Kurzfilm über Joachim Schrader sehen können.

Gas wird 2021 teuer. Der CO2 Preis kommt. Jetzt umstellen auf das B+E Klimapaket!

Die CO2 Steuer für 2021 ist beschlossen! Was ist Ziel der CO2 Abgabe? Was bedeutet das in Zahlen und Fakten und welche Alternativen gibt es?

Das Ziel ist, die globale Erwärmung + die Versauerung der Meere zu verringern. Deshalb kündigen Versorger massive Erhöhungen der Gaspreise an! Insgesamt 277 Gasgrundversorger kündigen Preiserhöhungen um bis zu 8% an! Ab Januar 2021 sorgt die Gaspreiserhöhung durchschnittlich für eine Mehrbelastung von rund 100 Euro jährlich für Gas pro Musterhaushalt.

Dann werden pro Tonne Kohlendioxid (CO2) 25 Euro fällig. Bis zum Jahr 2025 steigt der CO2-Preis schrittweise auf 55 Euro je Tonne an. Die Mehrkosten für einen Musterhaushalt liegen dann bereits bei 262 Euro jährlich.

Die ALTERNATIVE?

Steigen Sie mit unseren B+E  Klimapaketen auf selbst erzeugten Strom um! Vermeiden Sie gänzlich fossile Energieträger als Wärmeerzeuger + sparen Sie damit sogar noch viel Geld.

Wir zeigen Ihnen dass Umweltschutz sich nicht nur ethisch lohnt, sondern auch finanziell und zwar nicht nur bei den Folgekosten, sondern auch durch hohe Zuschüsse vom Staat.

Neue Themen, neue Studien + neue Perspektiven

Kurz vor dem zweiten Lockdown haben wir ein neues Live Online Training gesendet. Diesmal mit Themen wie:

+ Sanieren zum Nulltarif
+ Energieeffizient Bauen – KREDIT 153
+ Das B+E KLIMAPAKET 2020

+ Die Politik hat nun AHA Regeln erweitert auf AHA + L = LÜFTEN
+ Fallbeispiel eines Superspreaders in einem Klassenraum
+ Covid-19-Studie zur Partikelverbreitung zeigt: Lüften reicht nicht.

+ GEG löst folgende Gesetze ab: EnEG, EnEV, EEWärmeG
+ DIN-Normen in der Übersicht
+ Lüftungskonzepte
+ Fragen zur neuen BAFA-Förderung
+ Wie läuft eine Energieberatung ab?

Wir haben uns über die weit mehr als 200 Teilnehmer sehr gefreut. Neben den Vorträgen konnten auch Fragen im  Live Chat gestellt werden, die von Margit Thomas  und Silvan Krause aus dem Studio Löberschütz bei inVENTer und dem BAUEN+ENERGIE  TEAM mit Patricia Wadephul, aus dem Showroom in Diez sowie Gabrijela Held und Dominik Weitzel aus dem Studio Wiesbaden beantwortet wurden.

Wenn auch nicht persönlich, wie in früheren Architektenseminaren mit Ortsbegehungen, dafür aber per kleinen Filmen nahmen wir Planer + Architekten mit auf Besichtigungstour interessanter klimaneutraler Projekte + wir berechneten im Anschluss  gemeinsam im Energieberater Programm die Wirtschaftlichkeit, die Amortisation, sowie Ökobilanz + CO2 Einsparung.

Hier ein kleiner Auszug der Rückmeldungen zum Seminar…

“Besten Dank, die Präsentationen waren wieder sehr informativ!

“Vielen Dank für das mal wieder sehr gute Seminar!!! Wie gut, das wir Seminare nun auch online alle gut hinbekommen … auch so sparen wir ja auch alle Zeit und Ressourcen bzgl. An- und Abfahrt. Und dann noch die Baumpflanzungen … toll!!! Weiter so!!!”

“Außerdem schön, wenn man immer mal wieder angespornt wird  die eigentlich schon seit Jahrzehnten verfolgten eigenen Ziele nicht aus dem Blick zu verlieren … in unserem Planeralltag gehen leider nur all zu oft diese Dinge unter.”

“Danke für die reichlichen Informationen.

“Gratulation an alle Verantwortlichen zum tollen Seminar!”

“Die von Ihnen vorgeschlagenen Sanierungen finde ich klasse, auch wenn ich bei einigen Punkten Bedenken habe.


Bäume statt Kekse und Kaffee

Für jeden Architekten + Planer, der am 29. Oktober 2020 am Live Online Training teilnimmt, haben wir einen Baum gepflanzt. Melden Sie sich noch heute an!

49°59’16.9″N6°22’02.3″E

Das sind die Koordinaten für unsere frisch gepflanzten Bäume in Utscheid in der Südeifel bei Bitburg.

Sören Brüntgens, Gründer von PLANT-MY-TREE®, in grüner Latzhose  auf dem frisch eingezäunten Waldstück verteilt heiße Würstchen und natürlich Bitburger Stubis. Frühstückspause und kleine Plauderstunde. Sören Brüntgens kaufte sich 2007 in Remscheid ein 2 ha großes Grundstück und pflanzte dort seine ersten 2.000 Bäume. Er tat es für sich, um seine Umweltsünden wieder gut zu machen und weil das Thema Klimawandel ihm unter den Nägeln brannte. Er war Bauunternehmer und erzählte eines Tages einem Kunden von seiner Baumpflanzung, darauf drückte der Kunde ihm 100,- EURO in die Hand und sagte “Pflanzen Sie bitte auch 10 Bäume für mich mit bei der nächsten Pflanzung.” Und so war die Idee zu PLANT-MY-TREE® geboren.

Seit diesem nebligen  13. Oktober 2020 sind die kleinen gepflanzten Bäume von BAUEN+ENERGIE ein Teil dieser Umweltinitiative und es wird ein nachhaltiger Wald entstehen mit einem großen Artenreichtum.

Ein ausführliches Interview zu dem Projekt PLANT-MY-TREE® lesen Sie hier.

Richtfest in Liederbach

“Glas zerspring auf diesem Grund
geweiht sei dieses Haus zur Stund!”

So war es dann auch, das Glas zersprang und es gab eine Brotzeit mit der Bürgermeisterin Eva Söllner. In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Guckes ist hier ein KfW 40+ Gebäude entstanden, ein Mehrfamilienhaus mit 16 WE und Sozialwohnungen. Wir, als Energieberatungsbüro BAUEN+ENERGIE haben das komplette energetische Konzept hierfür ausgearbeitet.

Bedingt durch die Pandemie und das schlechte Wetter hielt Frau Söllner ihre Rede vom Baugerüst, hier war der Abstand gewahrt und die geladenen Gäste konnten unter ihren Regenschirmen verweilen. Auch der Zimmermann beendete seinen Richtspruch mit den Worten…

“… Das Reden macht durstig, drum halt ich ein,
nun reicht mir her den Krug mit Wein! –
Dieser Schluck, er gilt der Ehre,
dem Handwerk dem ich angehöre –
und allen die da unten stehn
wünsch ich viel Glück und Wohlergehn…”

+ Bauherr: Gemeindevorstand der Gemeinde Liederbach
+ Energieberatung + Lüftungskonzept: Joachim Schrader, Bauen+Energie
+ Lüftungsanlage: inVENTer
+ PRIMÄRENERGIEBEDARF: 8,64 kWh/m²

+ ENERGETISCHER STANDARD: KfW 40+

Geplant, gebaut und…

… FERTIG! In ruhiger Höhenlage, zwischen Aukammtal und Sonnenberg steht nun diese  KfW-Effizienzhaus 70.

Auf dem Dach wurde eine Solarthermie verbaut, dadurch wird das warme Wasser mit Solarenergie gewonnen.

+ Energieberatung + Lüftungskonzept: Joachim Schrader, Bauen+Energie
+ Lüftungsanlage: inVENTer

+ PRIMÄRENERGIEBEDARF:
31,56  kWh/qm/Jahr

+ ENERGETISCHER STANDARD:
KfW-Effizienzhaus 70

Gezielt lüften um Schulschließungen zu verhindern

Alle Studien belegen, das regelmäßiges Lüften das Infektionsrisiko verringert. Nach Aussagen vieler Virologen ist die Aerosolkonzentration in der Luft ein wichtiger Faktor für die Ausbreitung von Viren und eine Ursache für ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Was bedeutet, es  werden dringend Lüftungsanlagen in Kindergärten und Schulen benötigt.

Superspreader-Ereignisse zeigen deutlich, dass ein Corona-Infizierter ausreicht, um eine große Gruppe von Menschen in schlecht gelüfteten Gebäuden zu infizieren.

Lüftung erst in Wohnungen, dann in Schulen

Im Wohnungsbau sind Lüftungsanlagen mittlerweile der Standard. Die Energieeinsparverordnungen , die luftdichte Bauweise und der hohe  Wärmeschutz machen kontrollierte Lüftungsanlagen notwendig. Lüftungen mit Wärmerückgewinnung (WRG) steigern zudem die Gebäudeeffizienz und den Komfort innerhalb der Räume. Inzwischen hält auch in Schulen die Lüftungstechnik immer öfter Einzug, leider bislang meist nur in Neubauten. Eine von Schadstoffen befreite und sauerstoffreiche Luft ist aber auch in Altbauten die Grundlage, um konzentriert zu lernen. Da ein Öffnen der Fenster aus energetischer Sicht nicht sinnvoll ist und oft aus  Witterungsgründen nicht immer möglich ist, können schnell nachrüstbare, dezentrale Lüftungsgeräte Abhilfe schaffen.

Welche Belastungen lauern in den Klassenzimmern?

Außenluft weist eine CO2-Konzentration von 500 ppm (Teile pro Million) auf. Der von dem bayrischen Chemiker Dr. Max Josef von Pettenkofer bereits im 19. Jahrhundert festgelegte Grenzwert für CO2-Konzentration in Innenräumen von 1.000 ppm gilt in Deutschland nicht. In Deutschland wurde ein Richtwert für die CO2-Konzentration von 1.500 ppm festgelegt.

Inzwischen ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aber der Meinung, dass dieser Richtwert zu hoch angesetzt wurde. Eine Reihe von Studien hat zudem die erschreckende Erkenntnis erbracht, dass im Schnitt 1.600 ppm in Klassenräumen erreicht werden. In einer Schule lag sie sogar bei 6.000 ppm. Konzentrationsstörungen, Unwohlsein bis hin zu Kopfschmerz bei Schülern und Lehrern sind die Folgen.

Schadstoffe und Viren durch Lüften entfernen

Neben Kohlendioxid können Ausdünstungen von verarbeiteten Materialien, Feinstaub und Radon die Luft im Klassenzimmer belasten. Sie alle reichern die Luft in geschlossenen Räumen ohne Luftzufuhr an und lagern sich im menschlichen Atemtrakt ab. Mit einer Installation von Lüftungsgeräten oder -anlagen könnte gewährleistet werden, dass die Kinder in gut be- und entlüfteten Klassenzimmern konzentriert lernen und eine Ansteckungsgefahr mit Coronaviren deutlich geringer wird.

Im Moment fragen sich alle, die sich mit dem Thema beschäftigen, wie hoch soll die Luftwechselrate denn sein?

„Wie viel Frischluft braucht der Mensch? Pro Person werden ca. 25 bis 36 m3/h Frischluft benötigt, damit die CO2- Werte in einem Wohnraum bei normaler Aktivität möglichst unter 1.000 ppm bleiben (ppm = Parts per Million) und vom Menschen abgegebene flüchtige Stoffe, die Müdigkeit, Gerüche und Befindlichkeitsstörungen bewirken, in ausreichendem Ausmass abgeführt werden.“

Quelle: Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt.

Aktuell wird mit der schnellen Lösung agiert, die Personenzahl, in Veranstaltungsräumen, Bars, Restaurants etc., nach der Lüftung auszurichten. Auf Dauer ist dieser Zustand aber nicht haltbar und es müssen neue innovative Lösungen her. Wir haben ein Beispiel für Sie:
Wenn pro Klassenzimmer eine Belegung mit max 18 Personen festgelegt würde, wäre die Rechnung:

18 Pers. x ca. 30 cbm /Std = 540 cbm/Std Luftwechsel

Wir bieten für diese Situation den IV14-MaxAir von inVENTer an. Dieser Lüfter schafft bis zu 90 cbm/std, das wären für den besagten Klassenraum dann 6 Geräte, hinzu kämen noch die natürliche Infiltration über die Gebäudehülle und gegebenenfalls ein regelmäßiges Stoßlüften. Der ausreichende Luftwechsel kann durch einen CO2 Sensor, der dem Regler der Lüftung vorgeschaltet wird, gewährleistet werden. Hier das Datenblatt als PDF.

Oft ist auch eine Nachrüstung der dezentralen Geräte problemlos möglich. Sind diese Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung versehen, tragen sie zusätzlich zur Verringerung der CO -Belastung und Einhaltung der deutschen und europäischen Klimaziele bei.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir erarbeiten Ihnen gerne Vorschläge zur optimalen Lüftung.

Showroom – unser KLIMAPAKET zum Anfassen in Diez an der Lahn!

FERTIG!

Liebe Kunden und Geschäftspartner,

immer wieder bekommen wir Anfragen von Architekten, Handwerkern + Bauherren nach Referenzen um die Produkte unseres B+E Klimapaketes ansehen, anfassen und fühlen zu können. Wir freuen uns daher unglaublich, Ihnen heute unseren fertigeingerichteten Showroom in Diez zu präsentieren!

Bedingt durch die Pandemie, haben wir von einer Einweihungsfeier Abstand genommen und Ihnen hier eine 360°-Begehung des Showrooms ermöglicht. Natürlich freuen wir uns über jeden Besuch vor Ort, rufen Sie uns einfach unter 06 11/565 01 999-1 an und vereinbaren Sie einen Termin.

 

Wir haben hier einen angenehmen Ort geschaffen, in dem verschiedene Lüftungsgeräte des Herstellers inVENTer originalgetreu verbaut und angeschlossen sind und Sie zudem von Infrarotheizungssysteme von REDWELL in Form verschiedener Heizflächen und Designobjekten, wie coole Lampen und moderne Musikboxen als Teil der Ausstellung erleben können. Und damit dies auch individuell steuerbar bleibt, zeigen wir Ihnen angeschlossene Regelsysteme; vom einfachen Drehregler bis hin zu APP steuerbaren Smart Home Systemen.

Anhand von Mustern und realisierten Projekten präsentieren wir auch unsere Partner
SOLARWATT: PV-Anlagen mit Batteriespeicher
BEST:  KÜHL–HEIZ Deckensysteme

Wir laden Sie gerne in unseren neuen Showroom in Diez ein, um konkrete Projekte zu besprechen und um Ihnen + Ihren Kunden ein gutes Gefühl bei Ihrer Entscheidung zu schenken.

In Zusammenarbeit mit unserer Werbeagentur bieten wir eigene Fotos als Vorlage für geniale Bildheizungen mit unterschiedlichen Oberflächen zum Kauf an.

Selbstverständlich beraten wir auch zu energetischen Gesamtkonzepten und KfW Anträgen im Neubau und in der Sanierung.

Neben unserem Standort in Wiesbaden + unserem Büro in Andernach also eine geografisch sinnvolle + überhaupt wundervolle Ergänzung in der Mitte.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

PS erinnern Sie sich noch? Es war einmal ein Tabakwarengeschäft in Diez 😉

Neue Regeltechnik zu unserem B+E Klimapaket

Wir verbinden Haustechnik intelligent + energiesparend mit dem Regelsystemen von SALUS Controls. Die SALUS Controls GmbH hat ihren Sitz in Mühlheim am Main und ist führender Anbieter im Bereich der elektronischen Steuerung.

Salus Smart Home
MACHT DAS LEBEN EINFACHER

Da die Technologie sich rasant entwickelt und immer mehr Geräte mit Funk arbeiten, wird der Traum eines voll automatischen Zuhauses immer greifbarer. Mit dem SALUS Smart Home bringen wir Sie diesem Traum ein Stück näher. Mit diesem System können Sie Ihre Geräte alle Arbeiten für Sie erledigen lassen; es ermöglicht Ihnen alle Steuerungen über Ihr Smartphone, Tablet oder PC auszuführen. Das SALUS System wird Ihnen Zeit und Energie einsparen, so dass Sie sich auf wichtigere Dinge konzentrieren können.

RT310iSR

Der neue digitale Raumthermostat RT310iSR von SALUS mit seinem Funkrelais und Gateway ist die perfekte Lösung für eine genaue und effiziente Regelung von elektrischen Heizungen, von ÜBERALL mittels App-Steuerung auf dem Smartphone, Tablet oder PC.

Das SALUS Funkrelais kann direkt in eine Unterputzdose gesetzt werden. Mit 16A Schaltleistung kann die komplette Palette der einphasigen, elektrischen Heizungen geregelt werden. Raumthermostat und Funkrelais sind bereits verbunden und können sofort eingesetzt werden.

Es ist keine langwierige Installation notwendig. Der RT310iSR ist ein präziser Raumthermostat mit LCD Anzeige, einfach zu verwenden – durch und durch!

RT310i – Internet Gateway

Das RT310i Gateway verbinden Sie mit Ihrem Router, welches es Ihnen ermöglicht von Überall aus auf ihr System mittels Smartphone, Tablet oder PC zuzugreifen.

Eigenschaften
+
Relais für die Unterputzdose
+ Funkverbindung 868MHz
+ Thermostat und Funkrelais bereits „verbunden“
+ Einfache, intuitive Bedienung
+ Frostschutz und Schlafmodus
+ Über Gateway mit Internet verbunden

 

 

VS30 – Programmierbarer Thermostat

Digitaler, programmierbarer Thermostat für einfache Temperaturreglung von Fussbodenheizungen. Programmierbare Eigenschaften enthalten Wochenprogramm, Nachtabsenkung, Party,- und Urlaubsmodus, welche auf dem Dispaly angezeigt werden.

Eigenschaften
+Unterputz
+Programmierbar
+NSB
+Partymodus
+Urlaubsmodus
+Temporäres Überschreiben
+Permanentes Überschreiben
+3 anpassbare Temperaturbereiche inklusiv Nachtabsenkung
+Externer Sensor (optional)
+Werksseitiges Heizprogramm
+Speicher Backup
+LCD Anzeige
+Frostschutz

 

VS10WRF /BRF – 4 in 1 digitaler Raumthermostat Funk 230V

Programmierbarer 230V Unterputz- Funkthermostat mit digitaler Anzeige zur Temperatursteuerung von Fußbodenheizung oder Heizkörper Systemen. Auch in schwarz erhältlich.

Eigenschaften
+ Unterputz
+ Funk Zigbee
+ 4 verschiedene Funktionen
+ Gruppierung
+ Partymodus
+ Urlaubsmodus
+ Temporäres / dauerhaftes Überschreiben
3 anpassbare Temperaturbereiche inklusive NSB • Optionaler Anschluss für externen Fühler
+ Heizen/Kühlen Option über die KL08RF-Klemmleiste
+ Werkseitiges Heiz/Kühl Programm • Speicher Backup
+ LCD Anzeige

RM16A – Relais Modul

Das RM16A Relais öffnet und schließt Stromkreise je nach Anforderung der angeschlossenen Geräte.

Eigenschaften
+
Das Relais hat 8 Anschlüsse und kann 16A schalten.
+ Es können 12 bis 250 V geschaltet werden (auf potentialfreiem Kontakt).
+ Die Eingänge sind L, N 230VAC / 50Hz, und SL (Steuersignal).
+ Die Ausgänge sind COM, NC (stromlos geschlossen), NO (stromlos offen) und COM und NO für den potentialfreien Kontakt.
+ Abmessungen: 47 x 47 x 20 mm, passend für jede Unterputzdose

 

SPE600 – Smart Plug

Der SALUS Smart Plug wird direkt in eine Steckdose gesetzt. Er ermöglicht es strombetriebene Geräte mit Ihrem Smartphone, Tablet oder PC mittels der SALUS Smart Home App zu steuern. Der SALUS Smart Plug muss mit dem UGE600 (Universelles Gateway) verwendet werden.

Eigenschaften
+ Einfache Zeitprogramme für jede Steckdose
+ Fernabschaltung der Steckdosen anstelle von “Standby”
+ Verbrauchsmessung der Steckdosen
+ Kann mit anderen Geräten des Smart Home
+ Systems verbunden werden
+ Anwendung für Elektrische Heizung
+ Schlank und diskret
+ Verbindet sich automatisch mit dem SALUS • Smart Home Gateway (UGE600)

Tief unten im Heizungskeller schläft sie ihren Dornröschenschlaf…

… die klimafreundliche Wärmepumpe.

Getrieben von den Nachwehen der Studie 2000 verbaue ich, Joachim Schrader, Gebäudeenergieberater seit nun mehr zwanzig Jahren klimafreundliche Wärmepumpen. Im Geiste der Generation Golf war ich immer GRÜN und wollte auch den Rest der Welt davon überzeugen, dass ein Wandel in der Wärmeerzeugung stattfinden muss um den Klimawandel zu stoppen! Heute, trotz Fridays for Future, dem Klimapaket der Bundesregierung und dem Ausstieg aus der Kernenergie dringt die Energiewende viel zu langsam in den deutschen Heizungskeller vor.

Bereits vor 20 Jahren haben wir als Bauteam schon Wärmepumpen und Hybridgeräte (Lüftung Wärmepumpentechnik) wie die LWA 300 + LWZ 303 von Stiebel Eltron im STANDARD verbaut und nicht etwa als Sondermodul gegen Aufpreis. Ich als Energieberater kann es immer noch nicht fassen, dass heute immer noch Wärmeerzeuger mit fossilen Brennstoffen wie Gas und Heizöl überhaupt verbaut werden! Dankbar um Mitstreiter im Geiste habe ich folgende Interviews von mir bekannten, geschätzten, angesehenen + erfolgreichen Geschäftsführern aus der Branche gelesen.

Kai Schiefelbein, einer von zwei Geschäftsführern des Heizungskonzerns Stiebel Eltron ist gut im Geschäft, die Umsatzzahlen steigen. Dennoch macht er sich Sorgen und betonte in einem Interview mit dem Handelsblatt „Wenn sich nicht bald etwas ändert, sieht es in zehn Jahren düster aus für die deutsche Heizungsbranche. Mittlerweile weiß zwar jeder, dass wir Millionen Wärmepumpen brauchen, um unsere Klimaziele zu erreichen. Aber solange Öl und Gas billiger sind als Strom, werden sich Wärmepumpen nicht durchsetzen“

Mit einem umweltfreundlichen Heizsystem nutzt man anstatt fossiler Rohstoffe wie Kohle, Öl und Gas, Wärme aus der Umgebungsluft, der Erde oder dem Grundwasser. Die Wärmepumpe funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank. Bei der Wärmepumpe wird einem Kältemittel die Wärme aus der Umgebung zugeführt und verdampft. Diese Wärme wird als gebundene Energie an den Heizwasserkreislauf abgegeben. Das Kältemittel verflüssigt sich, und der Kreislauf beginnt von Neuem.

Wird die Wärmepumpe mit grünem Strom angetrieben, dann ist auch das Heizsystem komplett klimaneutral. Deswegen sind Wärmepumpen neben Bioenergie und Solarthermie ein unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende. Sie sind ressourcenschonend und einfach zu installieren. Wärmepumpen können mühelos fossile Heizsysteme ersetzen.

Leider bremsen hohe Stromkosten diese Technologie. Im Vergleich zu Frankreich, wo innerhalb der Europäischen Union die meisten Wärmepumpen verkauft werden, zahlen die Deutschen fast doppelt so viel für ihren Strom.

Matthias Deutsch von der Denkfabrik Agora Energiewende sagt: „2019 wurden 80.000 Wärmepumpen verkauft. Wir müssten aber jedes Jahr etwa 250.000 bis 500.000 verkaufen, um auf Zielkurs für die Klimaneutralität 2050 zu kommen.“

„Noch sind wir auf dem Markt vorn mit dabei, aber wie schnell eine solide Wettbewerbssituation verloren gehen kann, hat der Niedergang der deutschen Solarindustrie vor gut zehn Jahren drastisch vor Augen geführt“, mahnt Schiefelbein.

Auch der Rest der heimischen Hersteller investiert mittlerweile kräftig in die Wärmepumpentechnologie. Vaillant, Viessmann, Bosch-Buderus und andere haben erkannt, dass in dem Verkauf und der Installation von Öl- und Gasheizungen in der Zukunft nicht mehr das Hauptgeschäft liegen wird.

„Der Anteil an Wärmepumpentechnologie am gesamten Produktumsatz liegt heute bei rund zehn Prozent. Die Tendenz ist stark steigend“, sagt Vaillant-Chef Tillmann von Schroeter dem Handelsblatt. „Das Klimaschutzpotenzial, das in deutschen Kellern schlummert, ist riesig.“

Auch Frank Voßloh, Deutschlandchef des Heizungsriesen Viessmann sagt: „Die Wärmewende in Deutschland ist auf einem guten Weg. Aber insgesamt noch viel zu langsam.“

Lassen sie uns nicht warten!

Mit einer Wärmepumpe können sie nahezu klimaneutral heizen. Der CO2 Preis pro Tonne wird weiter steigen; ab 2025 auf 55 Euro und dann ist die Wärmepumpe ohnehin preislich wettbewerbsfähig zu fossilen Heizmöglichkeiten.

Dies sind die Zitate meiner geschätzten Mitstreiter. Wir als Werkgemeinschaft außerhalb der Industrie können uns erlauben noch einen Schritt weiter zu gehen. Wir bauen KfW 40+ Standards komplett klimaneutral.  Durch das Weglassen der wasserführenden Heizung, ist dies sogar kostengünstiger als nur geradeso mit fossilen Energieträgern den EnEV Standard zu erreichen.

Mein Team und ich beraten sie gerne, denn energetisch neutral Leben war schon IMMER unser Ziel! Wir, die Generation Golf!

Auf zur Energiewende – BAFA-Förderung für inVENTer-Lüftungsanlagen

Marktanreizprogramm 2020 

 BAFA-Förderprogramm 

 START DER ENERGIEWENDE FÜR IHRE HAUSTECHNIK: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung mit bis zu 45 % nicht rückzahlbarem Zuschuss, sofern diese mit einer förderfähigen Wärmepumpe kombiniert und regelungstechnisch gemeinsam betrieben werden. 

In 4 Schritten zur BAFA-Förderung für Lüftungsanlagen: 

+ Einbau einer Lüftungsanlage mit dezentralen inVENTer-Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung (alle Geräte der „iV-Reihe“) 

+ Ansteuerung der Anlage über die inVENTer-Basisregler sMove s4/s8 oder das Reglersystem inVENTer Connect 

+ Einbau einer förderfähigen Wärmepumpe (fabrikatunabhängig) 

+ Regelungstechnische Kombination von Wärmepumpe und dem  inVENTer-Regelungssystem (sMove oder Connect)

Übersicht der BAFA-Zuschüsse: 

+ Modernisierung von Bestandsgebäuden (Ein- und Mehrfamilienhäuser):
35 % Förderung
45 % Förderung mit Austausch einer vorhandenen Ölheizung 

+ Neubau (Ein- und Mehrfamilienhäuser):
35 % Förderung 

Eine Beratung und die Beantragung zu den Förderprogrammen erfolgt durch unser Energieberater EXPERTEN -TEAM.

L Ü F T E N in Büros, Schulen + KITAS?

Die L Ö S U N G heißt :

IV Office IV 14 MaxAir

Neue dezentrale „Leistungsplusgeräte“ mit erhöhtem Luftvolumenstrom bis 90 m³/h von inVENTer!

inVENTer iV-Office
Stark & leise: Die Lüftung für Büro, Kita & Co

+ Extra stark: Luftvolumenstrom bis zu 90 m³/h
+ Schallschutz bis 52 dB dank Inventin®-Auskleidung
+ Geringe Leistungsaufnahme bis 5 W
+ 88 % Wärmerückgewinnung
+ Xenion® EFP für mehr Leistung
Das Datenblatt als PDF

Das Leistungsplusgerät inVENTer iV-Office ist ideal für die Belüftung größerer Gewerberäume wie Büros, Seminar- und Verkaufsräume, Bibliotheken und Kindergärten.

inVENTer iV14-MaxAir
Viel hilft viel – die Lüftung für große Räume

Extra stark: Luftvolumenstrom bis zu 90 m³/h
Geringe Leistungsaufnahme bis 5 W
88 % Wärmerückgewinnung
Neubau und Sanierung leicht gemacht: im 200er Rohr
Xenion® EFP für mehr Power
Das Datenblatt als PDF

Das zweite Leistungsplusgerät von inVENTer, der iV14-MaxAir,  sorgt in großen Gewerberäumen automatisch für einen hygienischen Luftaustausch.

Das Umweltministerium rät zum Lüften gegen Corona

Das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2 in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmaßnahmen reduzieren!

Das Umweltbundesamt hat am 12. August 2020 über die Kommission Innenraumlufthygiene eine Stellungnahme abgegeben!

Wir resümieren für Sie:

Das Virus bestimmt nunmehr seit einem halben Jahr unser gesellschaftliches Leben und stellt alles auf den Kopf. Jetzt, da der Herbst mit kalten + nassen Tagen naht, wird sich das private und gesellschaftliche Leben wieder vermehrt in Innenräume verlagern.

Ob Schul- oder Kitabetrieb, der ja leider fast wieder im Normalbetrieb in geschlossenen Räumlichkeiten von statten geht, oder Großraumbüros, Hörsäle, Sportstätten, Theater, Kinos + Restaurants – überall ist vermehrt mit Versammlungen und Veranstaltungen zu rechnen. Angesichts der weiter bestehenden SARS-CoV-2-Pandemie und wieder ansteigender Infektionszahlen sind in Innenräumen jedoch Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Wir zitieren wörtlich:

„Das sachgerechte Lüften und die sachgerechte Anwendung von Lüftungstechniken (RLT-Anlagen) spielen dabei neben dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und dem Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln eine entscheidende Rolle.

+ Die folgenden Empfehlungen der Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) am Umweltbundesamt sollen Raumnutzenden und Gebäudebetreibenden helfen, sich richtig zu verhalten, um das Risiko für SARS-CoV-2-Übertragungen und damit auch das Risiko für daraus resultierende Erkrankungen deutlich zu verringern.

Die pandemische Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 hat unser privates, berufliches und gesellschaftliches Leben massiv beeinflusst und beeinträchtigt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat ebenso wie eine Gruppe internationaler Wissenschaftler*innen den möglichen Übertragungsweg von SARS-CoV-2 über Aerosole in der Luft erkannt und beschrieben [1, 2].

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist darauf hin, dass SARSCoV-2 neben der direkten Tröpfcheninfektion auch über luftgetragene Partikel übertragen werden kann [3].

Das RKI nennt als Hauptübertragungsweg für SARS-CoV-2 die respiratorische Aufnahme virushaltiger Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen [1].

Die Zahl und die Durchmesser der von einem Menschen erzeugten, potenziell virushaltigen Partikel hängt stark von der Atemfrequenz und der Aktivit.t ab [4]. Selbst bei ruhiger Atmung können virushaltige Partikel freigesetzt werden. Das Infektionsrisiko wird durch gleichzeitige Aktivitäten vieler Personen in Gebäuden bzw. durch den Aufenthalt vieler Personen auf engem Raum begünstigt. Zu den Aktivitäten, die vermehrt Partikel freisetzen, gehören lautes Sprechen, Rufen, Singen, sportliche Aktivität oder auch lautstarke Unterstützung bei Sportveranstaltungen.

Betroffen sind unter anderem Schulen, Sport- und Konzerthallen und diverse Veranstaltungsräume.

Coronaviren selbst haben einen Durchmesser von ca. 0,12-0,16 μm (Mikrometer), werden aber meist als Bestandteil grösserer Partikel emittiert. Im medizinischen Sprachgebrauch werden diese Partikel häufig in „Tröpfchen“ (Durchmesser > 5 μm) bzw. „Aerosole“ (Durchmesser < 5 μm) unterschieden (man spricht üblicherweise von Tröpfchen-Infektionen). Bezüglich ihrer Eigenschaften gibt es jedoch keine scharfe Grenze zwischen „Tröpfchen“ bzw. „Aerosolen“, der Übergang ist fliessend. Ausserdem verändern sich die in die Umgebung freigesetzten Aerosolpartikel je nach Umgebungsbedingungen bezüglich ihrer Grösse und Zusammensetzung.

Theoretisch würde ein Flüssigkeitströpfchen mit einem Durchmesser von 100 μm, das in Atemhöhe (ca. 1,5 m) den Atemtrakt verlässt, innerhalb von wenigen Sekunden zu Boden sinken. An der Luft schrumpfen die exhalierten Tröpfchen in der Regel jedoch rasch infolge der Verdunstung eines Grossteils ihres Wasseranteils. Dabei entstehen kleinere Partikel, die deutlich länger – unter Umständen mehrere Stunden – in der Luft verbleiben können. Unter Laborbedingungen wurde festgestellt, dass vermehrungsfähige Viren in luftgetragenen Partikeln bis zu 3 Stunden nach der Freisetzung nachweisbar sind [5]. In der Aussenluft werden potenziell virushaltige Partikel in Verbindung mit den fast immer vorhandenen Luftbewegungen (Wind, Turbulenzen) rasch verdünnt. Dadurch ist das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2 durch Aerosole im Aussenbereich sehr gering, wenn der Sicherheitsabstand eingehalten wird.

In Mitteleuropa spielt sich ein Grossteil unseres Tagesablaufs, ca. 80-90%, jedoch nicht im Freien, sondern in geschlossenen Räumen ab. Die Aufenthaltsorte wechseln dabei von der Wohnung, über Transportmittel (Busse, Bahn, PKW) zum Arbeitsplatz (z.B. Büros), Schulen, Universitäten, Einkaufsräumen, Kinos, Theater etc. Das Raumklima in Innenräumen und Verkehrsmittelkabinen wird durch die Temperatur, relative Luftfeuchte, Luftbewegungen und den Luftwechsel beeinflusst, die von den Umgebungsbedingungen, wesentlich aber von der vorgesehenen Nutzung abhängen.

Nur in den wenigsten Fällen kann in Innenräumen von ruhender Luft ausgegangen werden. Die Bewegung von luftgetragenen Partikeln wird daher weniger durch Deposition (Sedimentationsprozesse) und Diffusion (physikalische Verteilung), sondern vielmehr durch Luftströmungen bestimmt. Strömungen entstehen durch Luftzufuhr und -verteilung beim Öffnen von Fenstern und Türen („freies“ Lüften), über technische Lüftungseinrichtungen (RLTAnlagen), aber auch durch Temperaturunterschiede (Konvektion). Ferner spielen Temperatur und Druckunterschiede zwischen der Innen- und Aussenluft eine wichtige Rolle für Luftbewegungen.

Auch menschliche Bewegung und Tätigkeiten (Kochen, Reinigen) führen zu Luftbewegungen im Innenraum. Daher können Partikel innerhalb kurzer Zeit über mehrere Meter transportiert und im Innenraum verteilt werden. Das gilt auch für potenziell virushaltige Partikel.

+ Im Sinne des Infektionsschutzes sollten Innenräume mit einem möglichst hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Dies gilt gleichermaßen für freies Lüften über Fenster wie beim Einsatz von raumlufttechnischen (RLT-) Anlagen. Raumlufttechnische (RLT-) Anlagen sollen frische Luft unabhängig von Nutzereinflüssen von aussen den Räumen zuführen (Zuluft) und die „verbrauchte“ Luft (Abluft) aus den Räumen nach draussen befördern. Oftmals wird jedoch ein Teil der Abluft wieder der Zuluft beigemengt (Umluft). RLT-Anlagen können ohne und mit zusätzlicher Klimatisierung (Raumkühlung, Erwärmung, Ent- und Befeuchtung) arbeiten.

Eine möglichst hohe Frischluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.

Lüftungsanlagen, die mit einem hohen Umluftanteil betrieben werden, stellen unter bestimmten Umständen eine Gefahrenquelle dar. Bei einem hohen Umluftanteil in RLT-Anlagen in Verbindung mit unzureichender Filterung (siehe unten) kann es, wenn sich eine oder mehrere infizierte Personen, die Erreger ausscheiden, im Raum aufhalten, über die Zeit zu einer Anreicherung von infektiösen Aerosolen in der Luft kommen. Es gibt Hinweise, dass ein SARSCoV-2 Ausbruch im industriellen Produktionsbereich auf einen hohen Umluftanteil der dortigen RLT-Anlage zurückzuführen sein könnte [6]. Erhöhte Sicherheit kann durch Abscheidung und damit Entfernung der Partikel aus dem Umluftstrom mittels hochabscheidender Schwebstofffilter (HEPA-Filter) der Klassen H 13 und H 14 erreicht werden. Diese finden sich üblicherweise aber nur bei dreistufigen Filteranlagen wie etwa in OP-Sälen in Krankenhäusern

(siehe Anmerkungen unten).

Die Luftwechselrate ist definiert als die pro Zeiteinheit mit dem Raumvolumen ausgetauschte Luftmenge. Eine Luftwechselzahl von 1 pro Stunde (h-1) bedeutet, dass z.B. bei einem Raum von 50 m. Volumen pro Stunde 50 m. Luft bei konstantem Druck zu- und abgeführt wird.

Theoretischen Betrachtungen zufolge verringert sich die zu einem bestimmten Zeitpunkt im Innenraum freigesetzte Stoffmenge bei einem Luftwechsel von 1 pro Stunde innerhalb einer Stunde um ca. 60%, bei höheren Luftwechselraten entsprechend mehr. Dies gilt auch für z.B. durch Niesen freigesetzte Partikel. Intensives Lüften reduziert die Menge potenziell infektiöser Aerosole deutlich. Auch Partikel, die laufend durch die ruhige Atmung von Personen in Innenräumen entstehen, werden bei höherem Luftwechsel entsprechend schneller entfernt bzw. verdünnt. Neben der Luftwechselrate ist, wie bereits    beschrieben, auch die Art der Luftführung (Luftströmungen und -turbulenzen, bei RLT-Anlagen: Anteil von Frischluft bzw. Umluft) entscheidend für den Abtransport von Aerosolen aus dem Innenraum.

In natürlich belüfteten Räumen herrscht bei geschlossenen Fenstern und Türen meist nur ein geringer Luftwechsel von 0,01 – 0,3 pro Stunde (in älteren Gebäuden etwas mehr, in modernen, energieeffizienten Gebäuden ohne Lüftungstechnik eher weniger). Lüftungsanlagen im Wohnungsbau und in Büros sind meist auf einen Luftwechsel von 0,4 – 0,6 pro Stunde eingestellt. RLT-Anlagen im Wohnungsbau sind bis heute jedoch eher selten. Um das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2 in Innenräumen zu verringern, ist bei natürlich belüfteten Räumen (ohne Lüftungstechnik) eine zusätzliche Lüftung durch die Nutzer*innen erforderlich.

+ Die folgenden Faustregeln, die aus Messungen und praktischen Erfahrungen in den letzten Jahrzehnten im Bereich Wohnungs- und Schullüftung zum Abtransport chemischer und biologischer Kontaminationen resultieren, können dabei Anwendung finden:

Wohnungen:

Für den täglichen Gebrauch gilt, dass ein effektiver Luftaustausch in Wohnungen (übliche Grössen, relativ geringe Personenbelegung, normale Wohnnutzung ohne Besucher) durch das Lüften über weit geöffnete Fenster (Stosslüftung) für  mindestens 10-15 Minuten (im Sommer 20-30 Minuten, im Winter bei grossen Temperaturdifferenzen zwischen Innen und Aussen können auch 5 Minuten reichen) erzielt wird. Im Sommer verbessert sich bei hohen Aussentemperaturen der Luftaustausch in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Noch effektiver ist das Querstromlüften mittels Öffnens gegenüberliegender Fenster. Dann wird die Luft im Raum meist binnen weniger Minuten vollständig ausgetauscht. Bei Anwesenheit vieler Personen im Raum (z.B. Familienbesuch) empfiehlt sich während der Besuchsdauer zu Lüften.

Schulen:

Bei Klassenraumgrössen von ca. 60-75 m3 und einer Schüleranzahl von üblicherweise 20-30 Kindern pro Klasse gilt folgendes. Hier soll in jeder (!) Unterrichtspause intensiv bei weit geöfffneten Fenstern gelüftet werden [7], bei Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten Dauer, d.h. auch in Doppelstunden oder wenn nur eine kurze Pause (5 Minuten) zwischen den Unterrichtseinheiten vorgesehen ist, auch während des Unterrichtes. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass es durch die Lüftung nicht zu einer Verbreitung potenziell infektiöser Aerosole in andere Räume kommt. Ist z. B. wegen nicht vorhandener Fenster im Flur keine Querlüftung möglich, soll die Tür zum Flur geschlossen bleiben. Sind raumlufttechnische Anlagen in den Schulen vorhanden, sollten diese bei der derzeitigen Pandemie möglichst durchgehend laufen (vgl. Anmerkungen zu Lüftungsanlagen weiter unten). CO2-Sensoren (Erklärung siehe unten) können helfen, die Lüftungsnotwendigkeit rasch zu erkennen.

+ Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtes Niesen oder Husten sollte unmittelbar gelüftet werden (Stosslüftung wie oben beschrieben). Das gilt im Übrigen auch zu Hause oder im Büro.

Der Einsatz von mobilen Luftreinigern mit integrierten HEPA-Filtern in Klassenräumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Unterrichtsdauer Schwebepartikel (z. B. Viren) aus der Raumluft zu entfernen. Dazu wäre eine exakte Erfassung der Luftführung und -strömung im Raum ebenso erforderlich, wie eine gezielte Platzierung der mobilen Geräte. Auch die Höhe des Luftdurchsatzes müsste exakt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung angepasst sein. Der Einsatz solcher Geräte kann Lüftungsmassnahmen somit nicht ersetzen und sollte allenfalls dazu flankierend in solchen Fällen erfolgen, wo eine besonders hohe Anzahl an Schülerinnen und Schülern (z.B. aufgrund von Zusammenlegungen verschiedener Klassen wegen Erkrankung des Lehrkörpers) sich gleichzeitig im Raum aufhält. Eine Behandlung der Luftinhaltsstoffe Mittels Ozon oder UV-Lichtwird aus gesundheitlichen ebenso wie aus Sicherheitsgründen von der IRK abgelehnt. Durch Ozonung und UV-induzierte Reaktionen organischer Substanzen können nicht vorhersagbare Sekundärverbindungen in die Raumluft freigesetzt werden [13]. Beim UV-C sind es auch vor allem Sicherheitsaspekte, weshalb der Einsatz im nicht gewerblichen Bereich unterbleiben sollte.

Sporträume:

Auch in Räumen, in denen Menschen gemeinsam sportlich aktiv sind, muss eine effektive Lüftung sichergestellt sein. Schon bei geringer Belastung ist die Atemfrequenz gegenüber der Situation in Ruhe deutlich erh.ht. Die Menge an emittierten Partikeln über die Atmung steigt mit der körperlichen Aktivit.t [3]. Daher werden für derartige Räume generell Luftwechselzahlen von 5 pro Stunde oder höher empfohlen [8]. Allerdings sollten dabei keine Zugerscheinungen im Raum auftreten.

Beim Neubau oder der Sanierung von Schulen empfiehlt das Umweltbundesamt zum Erreichen einer guten Raumluftqualit.t im Unterricht den Einbau von Lüftungsanlagen [9].

Generell sollte beim Einsatz von RLT-Anlagen in Schulen immer auch die Öffnung der Fenster möglich sein, schon um die Akzeptanz für Lüftungstechniken (einige Menschen haben Beklemmung sich in Räumen aufzuhalten, bei denen sie nicht selbst Lüften können) zu erhöhen.

RLT-Anlagen mit Befeuchtungsfunktion sollten so eingestellt werden, dass in den Räumen eine relative Luftfeuchte zwischen 40 und 60 % erreicht wird – dies ist aus hygienischer Sicht (und unabhängig von den Herausforderungen mit SARS-CoV-2) der Idealbereich für den Aufenthalt im Innenraum. Trockenere Luft (unter 20-30 % rel. Feuchte) führt zu einem vermehrten Austrocknen der Atemwege der Nutzer*innen. Zu   Luft (je nach Jahreszeit oberhalb von 50-55 % (Winter) oder 60 % (Sommer)) kann wiederum mittel- und langfristig das Schimmelwachstum in Innenräumen begünstigen [10]. Das gilt in Schulen, Wohnungen und Büros gleichermassen grundsätzlich ist darauf zu achten, dass zentrale Lüftungsanlagen regelmässig durch Fachpersonal gewartet und hinsichtlich ihrer korrekten Funktion überprüft werden. Durch unzureichende Instandhaltung können beispielsweise Fehlströmungen auftreten, die dazu führen, dass Abluft aus einem Gebäudebereich als Zuluft in einen anderen Gebäudebereich gelangen kann. In solchen Fällen w.re eine Verbreitung von Viren über die Lüftungsanlage theoretisch nicht ausgeschlossen.

Es macht unter Nachhaltigkeitsaspekten (Energieverbrauch, Betriebskosten) keinen Sinn, RLTAnlagen immer unter Volllast (technisch je nach Anlage höchstmöglicher Luftvolumenstrom) laufen zu lassen. Bedarfsgerechte Regelungen berücksichtigen unterschiedliche Belastungssituationen der Raumluft und regeln den Luftvolumenstrom entsprechend [9].

+ Zur Reduzierung des Risikos einer Übertragung von SARS-CoV-2 empfiehlt die IRK, in Räumen, in denen sich Personen aufhalten, möglichst entweder nur Zuluft von außen (100 % Frischluft) zuzuführen, oder bei RLT-Anlagen mit Umluftanteil die Anlagen mit zusätzlicher Filterung (HEPA-Filter) zu versehen.

Dies ist jedoch bei bestehenden Anlagen mit lediglich zwei Filterstufen, wie sie in Büros, Restaurants oder Veranstaltungshallen üblich sind, oft nicht ohne grössere technische Eingriffe möglich. Zweitstufige Anlagen reichen zur wirksamen Retention von virushaltigen Partikeln nicht aus. Besonders brisant wirkt sich dies beim Umluftanteil aus. Um infektiöse Partikel wirksam zurückzuhalten, bedarf es einer dritten Filterstufe mit hochabscheidenden Filtern (HEPA), die zudem regelmässig zu wechseln sind.

+ Können RLT-Anlagen nicht nachgerüstet werden, bleibt kurzfristig nur das zusätzliche Lüften bei Bedarf über die Fenster und mittelfristig der Umbau der Anlagentechnik.

In Räumen mit hoher Personenbelegung, wie z. B. Schulen, können sogenannte CO2-Ampeln als grober Anhaltspunkt für gute oder schlechte Lüftung dienen. Kohlendioxid (CO2) gilt seit langem als guter Indikator für den Luftwechsel, eine CO2-Konzentration von höchstens 1000 ppm (0,1 Vol-%) zeigt unter normalen Bedingungen einen hygienisch ausreichenden Luftwechsel an [7,

9]. CO2-Ampeln können somit einen raschen und einfachen Hinweis liefern, ob und wann Lüftung notwendig ist. Der Einsatz von CO2-Ampeln ist besonders für Schulen zu empfehlen, da die wenigsten Schulen bis heute über RLT-Anlagen verfügen. Dabei sollten die RLT-Anlagen bereits bei der Planung so ausgelegt sein, dass sie im Mittel über die Dauer einer Unterrichtseinheit 1000 ppm CO2 einhalten. An diesem Wert sollten sich auch die CO2-Ampeln orientieren.

Die Installation von CO2-Sensoren bedeutet allerdings nicht, dass eine CO2-Konzentration kleiner 1000 ppm grundsätzlich vor der Infektion mit SARS-CoV-2 schützt. Umgekehrt weisen aber CO2- Konzentrationen deutlich oder dauerhaft grösser als 1000 ppm in Schulen, aber auch in Büros und Privathaushalten, auf ein unzureichendes Lüftungsmanagement mit potenziell erhöhtem Infektionsrisiko hin. Dies gilt nicht nur für Fensterlüftung, sondern auch beim Betrieb von Lüftungsanlagen, die, wenn sie korrekt eingestellt und dimensioniert sind, Vorteile bieten [9].

Inzwischen wurde wissenschaftlich belegt, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung die Freisetzung infektiöser Aerosole reduziert bzw. verzögert [11]. Die konsequente Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen kann Bestandteil einer Strategie sein, die Ausbreitung von SARSCoV- 2 zu verlangsamen [1;12]. Der Wirkungsgrad dieser Mund-Nasen-Bedeckung nimmt mit der Partikelgrösse der ausgeatmeten Partikel zu. Kleinere Partikel werden weniger gut zurückgehalten als grössere.

+ Die IRK macht deutlich, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln in Innenräumen nur dann ausreichend wirksam sind, wenn gleichzeitig für einen angemessenen Luftaustausch über Fensterlüftung oder Lüftungstechnik im Raum gesorgt wird.

Angemessen bedeutet in der derzeitigen Situation für eine möglichst hohe Zuführung von Frischluft zu sorgen, welche eine Innenraumluftqualit.t möglichst annähernd an die Assenluft herstellt. SARS-CoV-2 stellt unsere Gesellschaft vor unerwartete und gänzlich neue logistische Herausforderungen.

Mittlerweile haben wir erkannt, dass in unzureichend belüfteten Innenräumen das Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 erhöht sein kann. Neben der Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln [1] und dem Tragen einer Mund- Nasen-Bedeckung kann dieses Risiko durch konsequente Lüftung und sachgerechten Einsatz von Lüftungstechniken in Innenräumen deutlich reduziert werden, auch wenn dadurch kein 100 prozentiger Schutz vor Infektionen mit SARS-CoV-2 in Innenräumen erreicht werden kann.“

Umweltbundesamt, Gesch.ftsführung der Kommission Innenraumlufthygiene, Direktor und Professor Dr.-Ing. H.-J. Moriske,  Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-RoІlau

Stand: 12. August 2020

Wir unterstützen Sie bei der Thematik LÜFTEN mit Lüftungskonzepten, Lüftungsplanungen + Kostenkalkulationen inkl. der Beantragung von Fördermitteln, falls gewünscht. Schicken Sie uns einfach Ihr Projekt. Vielleicht wird es ja sogar ein ganzes B+E KLIMAPAKET mit uns?

REDWELL: -10% – jetzt bestellen!

Jetzt bestellen und 10 % Sommerrabatt mitnehmen, denn das Angebot gilt nur bis zum 31.8.2020.

Tower 3IN1 räumt ab!

Wir freuen uns euch mitteilen zu dürfen, dass unser Infrarotheizsystem Tower 3IN1 bereits die 3. hochkarätige, internationale Auszeichnung erhalten hat!
Insgesamt wurde der Tower 3IN1 nun mit folgenden Preisen ausgezeichnet:
+ German Innovation Award 2020
+ Good Design 2019
+ German Design Award 2019
Ein Top-Infrarotheizsystem, welches nur wir in unserem Produktsortiment haben! 😉

29. Oktober 2020 SAVE THE DATE

Wir starten unser zweites Live Online Training. Ein Seminar mit direktem Kontakt zu IHNEN! Das Seminar ist interaktiv und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen unserem Referenten Joachim Schrader und Ihnen als Teilnehmer, eben ein Web-Seminar der besonderen Art.

THEMA:
+ Mit uns zum klimaneutralen Gebäude

ORT:
Ihr Laptop, PC oder Tablet

SOFTWARE:
+ ZOOM

ZEITLICHER ABLAUF:
Start 9:00 Uhr im virtuellen Vorraum.
Unsere Mitarbeiter von B+E stehen Ihnen bis 9:55 Uhr zur Seite beim einrichten der Webcam und dem Ton.

10:00 bis 10:45 Uhr: THEMA 1
10:45 bis 11:00 Uhr: Pause

11:00 bis 11:45 Uhr: Feuchteschutz in Wohnräumen nach Grundlagen der DIN 1946/6
11:45 bis 12:15 Uhr: Gemeinsame Mittagspause

12:15 bis 13:00 Uhr: THEMA 2
13:00 bis 13:15 Uhr: Pause

13:15 bis 14:00 Uhr: Wir berechnen live mit den  Energieberater-Tools, wie Sie aus einem herkömmlichen Gebäude ein KfW-Effizienzhaus 40 plus machen können

Jetzt anmelden bei p.wadephul@bauen-energie.info

Für die kostenfreie Veranstaltung wurden bei den Architekten- und Ingenieurkammern, sowie der DENA bis zu 6 Fortbildungspunkte beantragt.

Passen Sie gut auf sich auf + bitte bleiben Sie gesund!

Ihre


Patricia Wadephul + Joachim Schrader

Machen wir nach Corona einfach so weiter wie bisher?

„Die Welt hängt am Öl wie der Junkie an der Nadel. Doch ohne die Welt ist auch das Öl nichts mehr wert. Das zeigte sich Ende April, als der Ölpreis ins Negative rutschte. Die Ölspeicher sind weltweit randvoll, viele Produzenten ringen mit der Abschaltung ihrer Anlagen. Das schwarze Gold aus der Tiefe braucht gerade niemand, weil die Welt stillsteht.“

Spiegel Artikel vom 21.4.2020

Nun also noch einmal die Frage: Machen wir so weiter?
N E I N ! 

Machen Sie auch mit !

Wir bauen schon seit

ausschließlich mit regenerativen Energien um Ressourcen zu sparen und den CO² Ausstoß zu minimieren !

Was ist unser Klimapaket?

+ Energieberatung/Fördermittel
+
PV Anlage mit Batteriespeicher fertig montiert
+
Infrarotheizungen und Warm-Wasserwärmepumpen
+
dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
= KLIMAPAKET

Wir berechnen, konzipieren und montieren das komplette Klimapaket für Sie!  Somit haben Sie alles aus einer HAND. So  wird das Bauen mit uns günstiger als herkömmlich; und das schon ohne KfW Zuschüsse! 
Bauen oder Sanieren Sie mit uns klimaneutral!

Ihre Vorteile?

Keine künftige CO² Steuer

+ Höchst mögliche zusätzliche Förderung über die KfW
bis zu 48.000,00 €/Wohneinheit (Sanierung)
bis zu 30.000,00 € (Neubau)

 Innovation am BAU

+  Autarkie, da eigene Stromproduktion und -speicherung

Umweltbewusst Nachhaltig, da keine Brennstoffkosten

+  Reduzierter Energieberdarf durch hocheffiziente Lüftungstechnik

Wartungsfreie Heizungssysteme, da wartungsfrei mit Infrarot; deshalb auch geringere Herstellkosten. Keine Wasserschäden mehr durch Leckagen in Verteilernetz oder Heizkörper, da keine wasserführende Heizungssysteme.

Inklusive Montage = alles aus einer Hand

Sie nannten uns die “Generation Golf”

In dem Buch von Illies entwirft er ein kritisches Bild seiner eigenen, zwischen 1965 und 1975 geborenen Generation. Er schreibt über Popkultur, Retro-Trends, Nostalgie und Infantilität und analysiert, wie aus den Teenagern der 1980er die Erwachsenen der 1990er werden.

Sein Fazit: Die Generation Golf möchte nicht mit den ökologischen Folgen des Wirtschaftsbooms kämpfen, sondern den Wohlstand, den ihre Elterngeneration erarbeitet hat, lediglich genießen. Sie verkörpere eine mehrheitlich unkritische, nur nach Konsum strebende „Ego-Gesellschaft“, agiere unpolitisch und sei die erste Generation, die Mode-Orientierung, Hedonismus und Markenbewusstsein zu einem Wert erhebe.

ABER

Es gab auch immer die, die nicht mit dem Strom geschwommen sind, die “ATOMKRAFT? NEIN DANKE” Aufkleber auf ihre Heckscheibe klebten und das Bestreben hatten Ressourcen schonenden,  bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ein Heim, das nicht unser aller zu Hause, unseren Planeten, weiter belastet. Also energiesparend, nachhaltig und ökologisch zu bauen und zu sanieren.

Das war und ist das Ziel von Patricia Wadephul und Joachim Schrader, den Köpfen der Werkgemeinschaft Bauen+Energie.

Eine ihrer Bettlektüren war das Global 2000. Eine Umweltstudie, die 1977 von US-Präsident Jimmy Carter in Auftrag gegeben wurde. Sie wurde im Jahre 1980 von der US-Regierung veröffentlicht.  Die erste deutsche Ausgabe erschien 1981 unter dem Titel: „Zeit zum Handeln“.   Sie sollte grundlegende Entwicklungen der Umweltbedingungen und ihre Auswirkungen auf die Zukunft der Menschheit bis zum Jahr 2000 bestimmen.

Der Spiegel schrieb bereits am 28.09.1981; das Buch sei “spannender als jeder Thriller”, es handele “nüchtern und sachlich vom langsamen Untergang unserer Welt”.

Der WDR resümierte: “Die Apokalypse ist ausrechenbar geworden.”

Überbevölkerung, Artensterben, Kriege aufgrund schwindender Ressourcen, Flüchtlingsströme in die „reichen Länder“, Hunger, Rodung der Wälder, Energieknappheit, Luftverschmutzung durch zu hohen CO² Ausstoß, und schlussendlich der Kollaps aufgrund der Erderwärmung.

Wir haben noch ein Original und damit man einmal einen Vergleich anstellen kann, habe ich es in Relation zu einem guten alten Butterkeks in Szene gesetzt.

Außerdem gibt es immer wieder Berichte zu diesem außerordentlich dicken Handbuch, wie bereits 2014 im Deutschlandfunk.

Angefügt finden sie unsere Broschüre zum B+E Klimapaket 2020 mit Rechenbeispielen für Neubau und Sanierung.

6. Juli Klimapaket zum Anfassen in Diez

Auch wenn das hier noch nicht danach aussieht, ABER ab dem 6. Juli können Sie unsere Produkte aus dem B+E Klimapaket 2020 anfassen. Vereinbaren Sie einen Termin in unserem neuen Showroom in 65582 Diez, Wilhelmstraße 13.

Dort finden sie alle Produkte unserer Partner:

InVENTer
Die inVENTer GmbH aus Löberschütz ist der führende Hersteller von dezentralen Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung in Deutschland.

+ SOLARWATT
Die SOLARWATT GmbH aus Dresden, ist der einzige Systemanbieter in Europa, der alle wichtigen Photovoltaik-Komponenten anbietet. Mit SOLARWATT wird der gesamte Energiefluss von der Gewinnung auf dem Dach bis zum Verbrauch in Ihrem Haushalt optimal an Ihre Bedürfnisse angepasst.

+ Redwell
1998 begann alles in einer Garage mit Infrarot-Heizelementen. 2000 entstand die Zusammenarbeit mit dem Institut für ökologische Chemie am GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in München und 2002 beginnt die Produktion eines serienfertigen Heizelementes mit zwei Mitarbeitern. Heute ist Redwell ein weltweit erfolgreiches Markenprodukt und der Redwell Store Wiesbaden ist in unsere Werkgemeinschaft Bauen+Energie integriert.

+ Best
Seit 30 Jahren produziert Best Deckenstrahlplatten, Warm- und Heißwasser-Heizsysteme sowie die stille Kühlung von der Decke. Der Einsatz von Deckenstrahlplatten ist besonders energieeffizient und verringert somit den Ausstoß von klimaschädlichem CO².

 

Heiß begehrt: B+E Klimapaket 2020

Da die Nachfrage nach unserem Klimapaket im Live Online Training sehr groß war, haben wir hier noch einmal alles in einem Beitrag zusammengefasst und die Broschüre als PDF zum runterladen eingestellt.

KfW Förderung im Neubau

Die Mittel der KfW könnten sich dann bei 2 Wohneinheiten wie folgt belaufen:

Betrachtung als KfW 40+ (wir setzen voraus, dass eine dezentrale Lüftung mit WRG eingebaut wird)

120.000,00 €Pro förderfähiger Wohneinheit
240.000,00 €Kreditsumme
- 60.000,00 €Tilgungszuschuss 25%
180.000,00 €Zurück zu zahlende Darlehnssumme

Das B+E Klimapaket 2020

6.000,00 €Kosten der Baubegleitung durch den Energieberater
- 3.000,00 €Zuschuss zur Baubegleitung KfW Programm 431
3.000,00 €Effektive Kosten
7.500,00 €Infrarotheizung von Redwell, Lieferung + Montage über B+E
2.500,00 €Warm-Wasser WP 300l, wird mit der Heizung von B+E geliefert und angeschlossen
15.700,00 €PV Anlage 4,8 kwp mit Batteriesp., SOLARWATT über B+E*
3.200,00 €Aufpreis 4 kWp nur größere PV Fläche, SOLARWATT über B+E
- 45.000,00 €Heizung zur Warmwassererzeugung fällt weg
- 76.300,00 €Minderkosten KfW 40+

*Mindestanforderung der KfW ist zu empfehlen, Batteriespeicher bleibt bei 4,8 kwp

Fazit: es würde sich also sogar schon lohnen, ohne den KfW 40+ Zuschuss!!!

 

 „Sanieren zum Nulltarif“

Die energetische Komplettsanierung eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung von 1971, mit einer Wohnfläche von  ca. 180 qm,  12 x 10 m  in 1 ½ geschossiger Bauweise bestehend aus:
+ Fassadendämmung
Neue Dacheindeckung mit Dämmung
Neue Fenster und neue Haustür
Dämmung des unteren Abschluss inkl. neuer Bodenbeläge (Kellerdecke bzw. Bodenplatte)
PV Anlage
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Infrarotheizung
Warmwasserwärmepumpe
Neue Bäder

Kosten ca..
240.000,00 € 

–  96.000,00 € durch KfW-Förderung
– 40.000,00 € steuerlichen Vorteil
= 104.000,00 €

– 190.000,00 € Brennstoffkosteneinsparung über die nächsten 30 Jahre, bei einer Teuerungsrate von nur 4% für Strom

Durch den Abzug dieser Summe haben sie mit uns nicht nur zum „Nulltarif“ saniert sondern auch noch einen erheblichen Gewinn erzielt! Somit belaufen sich die Kosten für die Sanierung: auf MINUS  86.000,00 €  und zusätzlich haben sie einen erheblichen Beitrag zur CO2 Einsparung geleistet!

Die CO2 Einsparung nach einer Komplettsanierung und einer Nutzungsdauer von 30 Jahren liegen bei ca. 417.270,00 kg. Ihr Beitrag zum Klimaschutz ist somit eine Einsparung von 417 Tonnen CO2!

“Das ist so viel CO2 wie mein PKW, Peugeot 508 SW Diesel, verbrauchen würde wenn er 64 mal die Erde umrunden würde, wozu er 4.750 Tage non stopp fahren müsste, also rund 13 Jahre ohne Unterlass!”

Joachim Schrader, Gebäudeenergieberater B+E

Rückblende! Erstes Live Online Training!

LANDED! Oder auch “Cabin Attendants all doors in park!”

Da unsere Reisefreiheit doch sehr eingeschränkt ist durch Covid 19, die Kontaktbeschränkungen immer noch bestehen, haben wir das erste Live Online Seminar gestartet und das mit vollem Erfolg! Und hinzu kommt, wir haben ALLE CO2 eingespart, weil keiner von Hamburg oder München anreisen musste. Natürlich gab es für alle Teilnehmer auch ein Survival-Kit, mit einem leckeren Mandelhäuschen aus dem Cafe Bemmerer, Tee und Kaffee … denn vier Stunden wollen überstanden werden 😉

Gesendet haben wir aus den beiden Studios Wiesbaden und Löberschütz. Nach einigen arbeitsintensiven Wochen ist es uns gelungen mit vereinten Kräften ein Live Online Training zu senden mit über 200 Teilnehmern, Live Chat und Live Fragen.

Hier ein kleiner Auszug…

“Vielen Dank für den tollen Lehrgang!”

“Vielen Dank. War mal wieder sehr informativ und aufschlussreich mit guten Tips für den Umgang mit Kunden. “

“Vielen Dank! Toller Input! “

“Vielen Dank. Würde mich auch künftig über Webinare freuen.

“Vielen herzlichen Dank, an alle. Eine gelungene erste Online-Veranstaltung! Gut erklärt und praxisnah! “

 

Klostergaststätte Maria Laach

Mit Unterstützung von BAUEN+ENERGIE entsteht ein nahezu klimaneutraler Gastronomiebetrieb auf dem Klostergelände in Maria Laach

Fries Architekten gewinnt Wettbewerb für den Neubau einer Klostergaststätte der Abtei Maria Laach.

„Unsere klare und transparente Architektur wird sich harmonisch, aber selbstbewusst in das Klosterensemble einfügen und neue Blicke auf die Abteikirche und den See freigeben. Zwischen Hotel und Gärtnerei wird neben der Klostergaststätte und integrierter Garage, ein neuer Platz zum Verweilen und zur Begegnung entstehen. Wir danken der Jury und freuen uns sehr über die Beauftragung.“

Fries Architekten Vallendar

Wir gratulieren unserem Architekten-Partner Fries, zu dem gewonnenen Wettbewerb und sind dankbar auch mit tätig sein zu dürfen !

BAUEN+ENERGIE erhält den Auftrag für das energetische Gesamtkonzept zur Klostergaststätte Maria Laach auf dem Areal der Benediktinerabtei Maria Laach.
Wir waren sofort Feuer und Flamme für dieses Herzensprojekt, da wir beide Joachim Schrader, selbst Kind aus dem Brohltal und Patricia Wadephul, gebürtig aus Andernach, hier schon als Kinder + Jugendliche viele schöne Stunden verlebt haben, ob beim Schwimmen, Schlittschuh laufen, Bootsausflügen oder bei Familienfeiern in der alten Klosterschänke.

Nach der Präsentation des Energiekonzepts für die Klostergaststätte durch Joachim Schrader vor Ort im Seehotel in Maria Laach, erhielten die Beteiligten eine Führung über das komplette Gelände.

Für Herrn Schrader war es sehr aufschlussreich zu erfahren, dass Klöster selbstversorgend sind und nicht etwa, wie landläufig angenommen, durch Kirchensteuern unterstützt werden. Von daher sind hier neben den religiösen, sozialen und kulturellen Interessen auch die wirtschaftlichen Belange von großer Bedeutung, um so den Erhalt der bedeutenden kulturellen Baudenkmäler zu sichern.

Bei der Führung, die auch die nicht öffentlichen Bereiche des Klostergeländes beinhaltete, entstanden natürlich viele weitere Ideen zu Konzepten zur energetischen Sanierung von Wohnraum und der Wiederbelebung im Moment ungenutzter Gebäude, die neben den jetzt schon zahlreich bestehenden Klosterbetrieben, wie der Kunstschmiede, der Gärtnerei, der Keramikmanufaktur, der Bildhauerei und der Buchbinderei, viel Potential bieten können.

Auch zu der in Kürze anstehenden Sanierung des See Hotels haben wir heute den Auftrag zur energetischen Konzeption + Betreuung erhalten, was uns unsagbar freut! Erste Bestandsaufnahmen hierzu beginnen dort noch in dieser Woche.

Berichte über die weitere Entwicklung der neuen Klostergaststätte und der Sanierung des Seehotels folgen… bleiben Sie gespannt!

KfW Effizienzhaus 70 – Sportverein TSG Idar-Oberstein

Das Sportheim wird energetisch saniert aufgrund unserer Energieberatung zum KfW Effizienzhaus 70 und ist damit um 30% besser als ein Neubau.

Das Sportheim ist ein Nichtwohngebäude und wurde mit dem Förderprogramm 219/220 Energieeffizient Bauen + Sanieren für Kommunale und soziale Infrastruktur gefördert, mit einem zinsgünstigen Darlehn und einen Tilgungszuschuss von 27,5 % auf die Darlehnssumme.

Das Gebäude erhält von der Werkgemeinschaft BAUEN+ENERGIE folgende Leistungen:

+ Energieberatung:
EneV Nachweis Nichtwohngebäude nach DIN 18599/KfW Mittelbeantragung

+ PV Anlage:
21,73 kWp mit 9,6 kwh Batteriespeicher und Solarmanager von SOLARWATT

+ Infrarotheizungen:
REDWELL

+ Lüftungsanlage:
inVENTer

Warum noch auf fossile Energien setzen?

“Die Welt hängt am Öl wie der Junkie an der Nadel. Doch ohne die Welt ist auch das Öl nichts mehr wert. Das zeigte sich Ende April, als der Ölpreis ins Negative rutschte. Die Ölspeicher sind weltweit randvoll, viele Produzenten ringen mit der Abschaltung ihrer Anlagen. Das schwarze Gold aus der Tiefe braucht gerade niemand, weil die Welt stillsteht.”

Susanne Götze

 

Wir nehmen uns die Worte von Dr. Susanne Götze zu Herzen und bauen klimaneutral und werden später keine fossilen Energien benötigen. Hier montieren wir eine PV-Anlage von Solarwatt.

Infrarotheizungen – die effizienteste Art des Heizens

Die wissenschaftliche Studie der HTWG Konstanz, die in Kooperation mit der Redwell Manufaktur GmbH die grundlegende Fragestellung ob Infrarotheizsysteme ökologisch und ökonomisch eine Alternative zur Wärmepumpe sind, erforschte wurde endlich vom Bundesministerium freigegeben!

Vorneweg das für uns nicht überraschende Resultat:
In Kombination mit einer PV-Anlage sind Redwell-Infrarotheizungen die effizientesten und ökologischsten Heizungen.

Hier finden Sie die Studie und weitere Informationen.

+ Abschlussbericht Forschungsprojekt “IR Bau”
+ Zusammenfassung Forschungsprojekt “IR Bau”

Ein Kinderspiel für BEST

Kühlen. Heizen. Akustik. Licht. Design.
Alles vereint; in EINEM Medium.  Für alle Bau- und Lebenslagen. Hier wunderbar dokumentiert an einem Kindergarten.

Glänzen Sie mit Ihren Projekten vor Ihren Kunden. Wir planen, berechnen, liefern + montieren für Sie!

 

Die Mittel der KfW könnten sich dann bei 2 Wohneinheiten wie folgt belaufen:

Betrachtung als KfW 40+ (wir setzen voraus, dass eine dezentrale Lüftung mit WRG eingebaut wird )

120.000,00 €Pro förderfähiger Wohneinheit
240.000,00 €Kreditsumme
- 60.000,00 €Tilgungszuschuss 25%
180.000,00 €Zurück zu zahlende Darlehnssumme

Das B+E Klimapaket 2020

6.000,00 €Kosten der Baubegleitung durch den Energieberater
- 3.000,00 €Zuschuss zur Baubegleitung KfW Programm 431
3.000,00 €Effektive Kosten
7.500,00 €Infrarotheizung von Redwell, Lieferung + Montage über B+E
2.500,00 €Warm-Wasser WP 300l, wird mit der Heizung von B+E geliefert und angeschlossen
15.700,00 €PV Anlage 4,8 kwp mit Batteriesp., SOLARWATT über B+E*
3.200,00 €Aufpreis 4 kWp nur größere PV Fläche, SOLARWATT über B+E
- 45.000,00 €Heizung zur Warmwassererzeugung fällt weg
- 76.300,00 €Minderkosten KfW 40+

*Mindestanforderung der KfW ist zu empfehlen, Batteriespeicher bleibt bei 4,8 kwp

Fazit: es würde sich also sogar schon lohnen, ohne den KfW 40+ Zuschuss!!!

Werksbesuch in Österreich

Die Redwell Manufaktur GmbH ist ein österreichisches Unternehmen mit Spezialisierung auf die Entwicklung und Produktion hochwertigster Infrarot-Heizungen. Wohlige Wärme im eleganten Design mit Heizungen von Redwell – die Marke für hochwertigste Infrarot-Heizelemente… Und deswegen haben wir uns auf die Reise begeben und unseren Partner in Österreich besucht.

INTERESSE ? Dann lassen Sie uns einen Termin vereinbaren!

 

Hier entstehen zwei MFH als KfW 40 Gebäude…

… das 60% besser ist, als ein Neubau nach EnEV, mit insgesamt 26 Eigentumswohnungen.

In Idstein, errichtet eine Tochter der Albert Weil AG aus Limburg, zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 26 Eigentumswohnungen als nahezu klimaneutrales Gebäude mit einem Endenergiebedarf von nur 2,8 kWh pro Quadratmeter im Jahr.

Die Albert Weil AG zeigt hier den Lokalmatadoren, im idyllischen Idstein, wie heute Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz, beim Hausbau, in Einklang zu bringen sind. Bereits Anfang des Jahres, bei einer Stadtverordnetenversammlung der Stadt Idstein, mit dem Thema:  “Wie kommen wir zum klimaneutralen Gebäudebestand in Idstein”,  konnten Herr Rohletter, Vorstandsvorsitzender der Bauunternehmung Albert Weil AG und Herr Joachim Schrader dem interessierten Fachpublikum das Projekt vorstellen.

Das energetische Konzept wurde zusammen mit dem Architekturbüro Guckes und Bauen + Energie entwickelt, die ersten Käufer nehmen bereits zuverlässig die KfW Förderung durch die Antragstellung der Bauen + Energie in Anspruch.

 

APS ein Partner der B+E

Wir stellen vor:

Unser Partner APS Baugesellschaft mbH aus Vallendar.

Was wir an APS so toll finden?
+ Ingenieurtechnische Kompetenz
Individuelle Planung und Beratung
Hohen Anspruch an Wirtschaftlichkeit
Frist- und qualitätsgerechte Baudurchführung
Faire und flexible Geschäftsabwicklung

Und… jeden Tag wird von der Chefin für die ganze Belegschaft in den Büroräumen in Vallendar gekocht! Es gibt immer ein gemeinsames Essen  und  bislang wurden unsere REZEPTE mit Freude  ausprobiert ! 😊

APS Baugesellschaft mbH ist ein Baumanagementunternehmen, welches schwerpunktmäßig Bauplanung, Bauablaufplanung, Baudurchführung sowie Bauüberwachung von Rohbau- und Schlüsselfertigbauprojekten im Bereich Industrie-/Gewerbe- und Wohnungsbau sowie Umbaumaßnahmen, seit über 25 Jahren, durchführt. Die Rohbauarbeiten werden mit eigener Mannschaft und die Ausbaugewerke mit einem seit vielen Jahren eingespielten Team von leistungsstarken Nachunternehmern aus der Region getätigt.

Hier stellen wir ein Sanierungsprojekt in Koblenz vor:

Mit dem Umbau und einem neuen Grundriss wurde für die Bauherrin von APS in dem in die Jahre gekommenen Reihenhaus mehr Wohnraum und damit Lebensqualität geschaffen.

Es entstand ein luftiges Domizil – wozu Wände und das Dach fielen, Betondecken ausgeschnitten, Fenster vergrößert wurden und durch eine Aufstockung wurden insgesamt 53 Quadratmeter Wohnfläche gewonnen, siehe Fotogalerie.

Den Wärmeschutznachweis hat Bauen+Energie erstellt. Beim abschließenden Blower Door Test konnten Werte wie bei einem Passivhaus festgestellt werden. Das Gebäude wurde in Zusammenarbeit mit Joachim Schrader natürlich auch energetisch verbessert:
+ Kraftwärmekopplung als Grundlast zur Heizung und Warmwassererzeugung
+ Dezentrale Lüftungsanlage mit WRG der Firma inVENTer
+ Raffstoreanlage sensorgesteuert über KNX-System

Wieder ein tolles gemeinsames Projekt mit unserem Partner APS!

Es wird ein KfW-Effizienzhaus 70

Ganz nach dem alten Lied … Schaffe, schaffe Häusle baue
und ned nach de Mädle schaue! Wird hier in ruhiger Höhenlage, zwischen Aukammtal und Sonnenberg ein KfW-Effizienzhaus 70 erbaut.

+ Energieberatung + Fördermittelantrag + Lüftungskonzept und energetische Baubegleitung: Joachim Schrader, Bauen+Energie
+ Lüftungsanlage: inVENTer

+ PRIMÄRENERGIEBEDARF:
31,56  kWh/qm/Jahr

+ mögliche KfW FÖRDERfähigeSUMME:
300.000,00 € mit Tilgungszuschuss von 15.000,00 €

+ ENERGETISCHER STANDARD:
KfW-Effizienzhaus 70